Unterschleißheim gedenkt der Opfer von Kriegen und Gewalt – Volkstrauertag 2020

Donnerstag, 19. November 2020

Trotz oder gerade wegen der herrschenden Pandemie: Am Sonntag, den 15. November, wurde der diesjährige Volkstrauertag in stiller Andacht begangen. Auch in Unterschleißheim erinnerte man im Gottesdienst sowie am Ehrenmal auf dem Friedhof Lohhof an Kriegstote und Opfer von Gewalt.

Es war spürbar anders als all die Jahre vorher: Fahnenabordnungen, Gesang und Musik fehlten und auch die traditionellen Böllerschüsse waren nicht zu hören. Stattdessen blieb man in überschaubarem Kreis und auf Abstand. Dennoch herrschte wie immer eine Atmosphäre der Andacht. In seiner Rede thematisierte Erster Bürgermeister Christoph Böck die aktuelle Pandemie, die uns das Leid der Vergangenheit zugänglicher mache. Er verglich unsere heutige Situation mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts und wies darauf hin, dass es uns bei aller Dramatik besser gehe als den Menschen damals, da wir die Wahl haben, vernünftig zu handeln und zudem innerhalb eines demokratischen Systems durch die Krise kommen. Die vollständige Rede finden Sie hier.

Auch die ökumenische Ansprache von Pfarrerin Manuela Urbansky und Pfarrer Johannes Streitberger ging auf die derzeitige Herausforderung durch Corona ein. Im Rahmen der Gedenkfeier legten Böck wie auch der VdK und die Freiwilligen Feuerwehren Riedmoos und Unterschleißheim jeweils einen Kranz nieder.



Wie jedes Jahr: Kranzniederlegung zum Gedenken an die Toten