Seismizität in der tiefen Geothermie

Das Informationsportal Tiefe Geothermie beschreibt die Seismizität in der tiefen Geothermie wie folgt:

Die Gesteinsschichten der kontinentalen Erdkruste sind von unzähligen Rissen und Brüchen aller Größenordnungen und verschiedener Orientierung durchzogen. Durch tektonische Bewegungen der Erdkruste werden Spannungen im Gestein aufgebaut, die sich durch plötzliche ruckartige Verschiebungen entlang dieser Risse und Brüche entladen können.

Gerade in hochgespannten bzw. tektonisch aktiven Regionen wie dem Oberrheingraben finden solche seismischen Ereignisse fast täglich statt, wobei die meisten nur mittels empfindlicher Messgeräte wahrgenommen werden können.

Für den Menschen spürbar werden seismische Ereignisse erst ab einer gewissen Mindeststärke. Diese ist regionsabhängig und liegt in der Regel zwischen Magnitude 2 bis 2,5 auf der Richterskala. Werden die Beben in großer Tiefe ausgelöst, verspürt man sie in der Regel erst ab einer Magnitude von 3. (www.tiefengeothermie.de, 2009)

In Unterschleißheim werden mögliche seismische Aktivitäten über eine seismische Messtation überwacht. Bisher wurde in Unterschleißheim kein seismisches Ereignis festgestellt.