Spielplatz an der Alten Hauptstraße wird neu gestaltet – Wegeführung zum Koryfeum

Dienstag, 30. März 2021

Für das neue Gewerbegebiet Koryfeum an der Landshuter Straße soll neben der Einmündung für den motorisierten Verkehr auf der Staatsstraße auch die Anbindung für RadfahrerInnen verbessert werden. Die nun beschlossene Variante bietet eine direkte barrierefreie Verbindung von der Alten Hauptstraße zum Koryfeum. Auch der Spielplatz an der Alten Hauptstraße soll umgestaltet und aufgewertet werden.

In mehreren Sitzungen haben sich die Stadträte mit den Planungen für die Wegeführung des Radverkehrs befasst, wofür insgesamt neun Varianten erarbeitet wurden. Dies war nötig, um sowohl den Eingriff in die Grünflächen, die Lärmbelastung für die AnwohnerInnen und die beste Lösung für die RadfahrerInnen zu finden. Mit der nun einstimmig beschlossenen Wegeführung durch den Umwelt- und Verkehrsausschuss kann der nördliche Teil des Spielplatzes als eine große, zusammenhängende Fläche erhalten bleiben und soll langfristig neugestaltet werden – bis es soweit ist, werden die vorhandenen Spielgeräte neu angeordnet. Zwischen dem nördlichen und südlichen Teil der Grünanlage läuft künftig die Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr zum Koryfeum, wofür auf der Staatsstraße eine barrierefreie Querungshilfe mit Lichtsignalanlage errichtet wird.
Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, ist für den südlichen Teil eine große Bewegungsfläche vorgesehen. Unnötige Wege werden dafür zurückgebaut, um diese Bereiche in die Grünanlage zu integrieren. Wesentlicher Vorteil der Variante ist nun, dass nur der nördliche Teil des Walls für die zusätzlichen Fahrspuren auf der Staatsstraße versetzt werden muss und der südliche Teil mit seinem Baumbestand erhalten bleibt. Damit wird der Eingriff auf den Grünflächen und am Spielplatz auf das notwendige Minimum reduziert. Um den Lärmschutz auch mit der neuen Wegeverbindung zum Koryfeum zu gewährleisten, wird ein Lärmschutztor mit Schallschutzwänden an der Staatsstraße errichtet, sodass die AnwohnerInnen nicht durch zusätzliche Immissionen belastet werden. Die Ausschreibungen hierfür sollen noch in der ersten Jahreshälfte 2021 erfolgen.