Kindertagesstätten - Situation in den Einrichtungen in Zeiten von Corona

Mittwoch, 03. Juni 2020

Mit der Corona-Pandemie standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen vor neuen Herausforderungen, insbesondere wegen des verhängten Betreuungsverbots. Trotz allem: die Einrichtungen waren nicht geschlossen, vielmehr nutzten alle Beschäftigten die schwierige Zeit in sinnvoller Weise.

An erster Stelle stand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten die Erstellung, Anpassung und Durchsetzung von Hygiene- und Sicherheitskonzepten. Damit verbunden war und ist zudem ein erhöhtes Verwaltungs- und Dokumentationsaufkommen in den Einrichtungen.
Darüber wurde der Kontakt mit Eltern und Kindern nicht vernachlässigt. Hier musste man kreativ sein und neue Wege finden. Der persönliche Kontakt konnte lediglich in Ausnahmefällen hergestellt werden – beispielsweise bei der Osternestausgabe über das Gartentor der Einrichtungen.
Die Eltern werden regelmäßig über E-Mail oder Telefon kontaktiert, um sie bei der oft bestehenden Doppelbelastung zu unterstützen. Außerdem werden Arbeitsblätter mit Aufgaben, Bastelanleitungen oder kurze Videoausschnitte an sie versendet. Auch die Notbetreuung wurde vorbereitet und durchgeführt, wobei mit viel Engagement darauf geachtet wurde, dass sich die Kleinen in der Einrichtung unter den neuen Vorzeichen auch wohl fühlten.
All das vor dem Hintergrund manchmal schwieriger beruflicher Umstände: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind teilweise in Kurzarbeit oder müssen auf ihren Urlaub verzichten. Darüber hinaus fielen einige Arbeitskräfte aus, da sie zu einer Risikogruppe gehören.