Veranstaltungskalender

Rupert Egenberger und Clara Grunwald

Die Namensgeberinnen und Namensgeber der Unterschleißheimer Schulen – Teil 2

Termin:
19.03.2020
Beginn:
19:00 Uhr
Eintritt:

Eintritt frei




Mit diesem Doppelvortrag setzt das Stadtmuseum Unterschleißheim seine Vortragsreihe über die Namensgeberinnen und Namensgeber der Unterschleißheimer Schulen fort.

Der Erziehungswissenschaftler Manfred Berger stellt das Leben und Wirken von Rupert Egenberger (1877 – 1959) und Clara Grunwald (1877 – 1943) vor, nach denen in Unterschleißheim ein Sonderpädagogisches Förderzentrum und eine Montessori-Schule mit Grund- und Mittelstufe benannt sind. So unterschiedlich die Schulen, so unterschiedlich sind auch die Lebens- und Berufsverläufe ihrer Namensträger. Nur wenig verbindet die beiden: das gleiche Geburtsjahr und der Lehrerberuf. Während Egenberger die Nazi-Diktatur überlebte, sich dieser mehr oder weniger anpasste, musste Grunwald den schrecklichen Weg in die Gaskammern von Auschwitz-Birkenau gehen.

Rupert Egenberger wurde und wird als „Bahnbrecher der Heilpädagogik in Bayern“ gewürdigt und erhielt dafür 1954 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Lehrerin und ausgebildeten Montessori-Pädagogin Clara Grunwald ist es wiederum zu verdanken, dass sich die Montessori-Pädagogik in Deutschland so rasch verbreiten konnte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Montessori-Schule Clara Grunwald und dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Rupert-Egenberger-Schule statt.

Veranstaltungsort: Aula der Rupert-Egenberger-Schule, Birkenstr. 4

Die Vortragsreihe über „Namensgeberinnen und Namensgeber der Unterschleißheimer Schulen" wird in den kommenden Spielzeiten fortgesetzt (Teil 1 - Edith Stein fand am 07.11.2019).


Foto: Rupert Egenberger und Clara Grunwald ©Ida-Seele-Archiv