Verkehrssicherheit - FairFahren/Geisterradeln – die Bilanz

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Hier haben Geisterradler keine Chance!

Dass Radeln entgegen der Fahrtrichtung keine gute Idee ist, wissen die UnterschleißheimerInnen spätestens seit der der Kampagne „Fair Fahren“ zum Schulstart 2020 mit dem Fokus „Geisterradeln“. Verwaltung und Polizei ziehen Bilanz.
Gerade wurden die Plakate abgehängt, auf denen zufriedene oder eher kritische Gesichter die RadlerInnen je nach Fahrtrichtung betrachteten. Zur Strategie des Augenzwinkerns gesellte sich allerdings auch eine gewisse Lektion der Nachdrücklichkeit: Denn an mehreren Stellen führte die Polizei gezielt Verkehrskontrollen durch. Die PolizistInnen der PI 48 überwachten am 1. und am 7. Oktober 2020 schwerpunktmäßig die Bahnunterführung Dieselstraße und die Unterführung am S-Bahnhof Unterschleißheim, durch die die Fahrräder geschoben werden müssen.
Lob für die Verkehrsteilnehmenden gab es beim ersten Kontrollpunkt Dieselstraße: Hier befuhr laut Aussage der Polizei ein sehr großer Anteil der Radfahrenden den vorgeschriebenen Weg. Allerdings fielen zwei Autofahrer auf, die mit Handy am Steuer ertappt wurden. Die Bilanz zur zweiten Kontrollstelle liest sich mit über 15 Verstößen an beiden Kontrolltagen eher gemischt. Weiß man in Unterschleißheim eigentlich, dass in der Unterführung nicht geradelt werden darf? Ein solches Unwissen wurde gerne angeführt, es entging den PolizistInnen aber keineswegs, dass bei ihrem Anblick so mancher Radfahrende blitzschnell von seinem Gefährt sprang.
Dennoch: ob zu Fuß, auf dem Rad, mit dem Auto oder im Bus/ÖPNV – entspannte und sichere Mobilität ist möglich. Da Verkehrssicherheit sowie Sensibilisierung für typische Gefahrensituationen ein großes Anliegen der Stadt bleibt, wird die Kampagne „Fair Fahren“ im Frühjahr 2021 mit einem neuen Baustein fortgeführt.