Umweltausschuss für Mobilfunkmast auf dem Rathausdach

Mittwoch, 01. Dezember 2004

 

Fast zwei Stunden lang haben sich die Mitglieder des Umwelt- und Verkehrsausschusses in ihrer letzten Sitzung Anfang November mit den Auswirkungen von alternativen Mobilfunkstandorten im Umfeld des Unterschleißheimer Rathauses befasst. Anlass für die sehr intensive Beratung der Ausschussmitglieder ist das Drängen der Netzbetreiber, die in Unterschleißheim vorhandene UMTS-Unterversorgung durch die Errichtung weiterer Mobilfunkstandorte zu beheben. Die Stadt hat deshalb beim TÜV Süd im Dezember 2003 ein Gutachten über die vorhandene und die künftig zu erwartende Strahlenbelastung im Stadtgebiet in Auftrag gegeben. Der TÜV-Fachmann kam in seiner sehr ausführlichen Erläuterung des Gutachtens und unter Abwägung der Auswirkungen der gleichfalls untersuchten alternativen Standorte (Grünanlage zwischen IAZ und Bahngleis, IAZ-Dach) zu dem Ergebnis, dass die Errichtung eines ca. 10 m hohen Sendemastens auf dem Dach des Rathauses an der Raiffeisenstraße die geringste Immissionsbelastung mit sich bringen würde. Im Rahmen der weiteren Diskussion schlug Erster Bürgermeister Rolf Zeitler vor, die Masthöhe weiter zu optimieren, auch wenn dies geringe Nachteile für das Stadtbild mit sich bringen würde. Wenn schon ein Mobilfunkmast im Umfeld des Rathauses unvermeidbar ist, dann sollte im Interesse der Bürgerinnen und Bürger die mit der Erhöhung verbundene Minimierung der Immissionen höher zu bewerten sein als der optische Eindruck. Dem schlossen sich auch 9 von 10 Ausschussmitgliedern an und empfahlen dem Stadtrat, sich in gleicher Weise zu entscheiden. Sollte auch das Plenum zu diesem Ergebnis kommen, wird die Stadt mit den Mobilfunkbetreibern die noch notwendigen Mietverträge über die drei Standorte (Biotop, Flutlichtmast im Sportpark und Rathausdach) abschließen. Bedingung dafür wird u.a. die Auflösung des Standorts Im Klosterfeld sein.

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