Stadt setzt sich für Nachbesserungen am S-Bahnhof Unterschleißheim ein

Freitag, 22. Februar 2019

Liebe Unterschleißheimerinnen und Unterschleißheimer,

der derzeitige barrierefreie Umbau unserer S-Bahnhöfe ist auf der Zielgeraden. Neben allen positiven Errungenschaften, die dieser mit sich bringt, haben auch die Rückmeldungen der Nutzer nach der Sperrpause im Sommer gezeigt, dass an einigen Stellen dringend Nachbesserungen geboten sind. Aus diesem Grund habe ich mich in München mit der DB Station&Service getroffen, um unsere Anliegen mit Nachdruck zu vertreten. Dies betrifft zu allererst die dringend notwendige Verbreiterung der Bahnsteige, die zwar die gültigen Normen der Deutschen Bahn erfüllen, aber in der Praxis zu einem Unsicherheitsgefühl der vielen wartenden Fahrgäste, insbesondere bei durchfahrenden Zügen führen. Aber auch weitere Wetterschutzhallen an den Bahnsteigen und ein weiterer Fahrkartenautomat am Bahnsteig in Richtung Freising gehören für mich dazu.
Es ist eine gute Nachricht, dass die DB Station&Service unseren Anliegen grundsätzlich positiv gegenübersteht und sich kooperationsbereit gezeigt hat. Die Bahn stellte aber auch klar, dass  die Kosten für weitere Verbesserungsmaßnahmen durch die Stadt getragen werden müssten.
Aus diesem Grund haben wir im Bauausschuss nun bereits die ersten konkreten Schritte zur Verbesserung der aktuellen Situation eingeleitet. Unmittelbar beginnen können wir mit der Planung der zusätzlichen Wetterschutzhallen, die nicht nur vor Wind und Regen schützen, sondern die an den jeweiligen Stellen auch eine Verbreiterung des Bahnsteiges mit sich bringen. Nach Auskunft der Bahn können diese noch während der aktuell laufenden Bauarbeiten mit errichtet werden.
Mehr Vorlaufzeit ist dagegen für die Verbreiterung der Gesamtbreite der Bahnsteige erforderlich. Hierzu müssen in einem umfangreichen Genehmigungsprozess bei der Bahn alle Stellen für die neuen technischen Maßnahmen beteiligt werden. Dazu gehört auch die Festlegung, in welchem Umfang Streckensperrungen nötig sind, für die es Vorlaufzeiten von zwei Jahren gibt. Dadurch können laut Aussage der Bahn die Arbeiten frühestens 2022 ausgeführt werden. Um hier keine Zeit zu verlieren, hat der Bauausschuss die Verwaltung beauftragt bereits jetzt eine Vorplanung anzufertigen anhand derer dann über das weitere Vorgehen mit der Deutschen Bahn verhandelt werden muss.
Ich bin überzeugt, dass bereits die kurzfristigen Maßnahmen zusammen mit der Fertigstellung aller Zugänge zu einer spürbaren Verbesserung für die Fahrgäste führen werden und freue mich, dass wir eine konkrete Perspektive erreichen konnten, um die Bahnsteige in Zukunft unseren Ansprüchen anzupassen.

Herzliche Grüße
Ihr

Christoph Böck
Erster Bürgermeister