Ohne Moos nichts los - Ausstellungseröffnung moosARTig im Bürgerhaus

Donnerstag, 30. Januar 2020

1. BGM C. Böck, 3. BGMin B. Huber und Organisator des Wettbewerbs R. Rossa (v. l. n. r.)

Erster Bürgermeister Christoph Böck eröffnete am Donnerstag, den 22.01.2020, die Fotoausstellung „moosARTig – Kulturlandschaft und Artenvielfalt“, die die Schönheit des Dachauer Mooses in Szene setzt.

Das Dachauer Moos erstreckt sich von Fürstenfeldbruck über Unterschleißheim bis nach Freising. Dass Unterschleißheim zu fast 40 Prozent aus Moorböden besteht, ist wenig bekannt, von dieser Moorhistorie zeugen allerdings Ortsteil- und Straßennamen wie Riedmoos mit seinem Torfstecherweg. Christoph Böck betonte in seiner Eröffnungsrede zum einen den hohen ästhetischen Reiz des Dachauer Mooses, den schon die Dachauer Künstlerkolonie wie auch die Schleißheimer Künstlergruppe erkannt und auf ihren Leinwänden festgehalten hatten. Gleichzeitig wies Böck auf den Wert des Mooses für den Klimaschutz hin, da es Kohlenstoff bindet und Arten vor dem Aussterben bewahrt. Wer die Moorlandschaft vor der Haustür kennenlernen möchte, dem seien die abwechslungsreichen Führungen, Moorwanderungen und Radexkursionen des Dachauer Moos e. V. empfohlen.

Die ausgestellten Fotos zeigen die Außergewöhnlichkeit des Moores, seine Flora und Fauna. Der Fotowettbewerb wurde im Rahmen des BayernNetzNatur-Projektes „Neues Leben im Dachauer Moos“ ausgelobt. Eindrucksvolle Motive aus dem Dachauer Moos sind in drei Kategorien zu bewundern: Da ist zunächst die Landschaft selbst in all ihren Facetten. Manchmal jedoch muss man im Moor genau hinschauen, um verborgene Schätze abzulichten, daher die zweite Kategorie „Nahaufnahme“. Und bei der dritten Kategorie steht die Inszenierung, die „Fotokunst“, im Vordergrund.
Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 9. Februar 2020 im Foyer des Bürgerhauses zu sehen.