Neues Museum eröffnet

Freitag, 16. November 2007

Orgelmuseum in der Bezirksstraße 27

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler und Alois Piterna bei der Eröffnung des Orgelmuseums

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler und Alois Piterna bei der Eröffnung des Orgelmuseums

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler und Alois Piterna bei der Eröffnung des Orgelmuseums

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler und Alois Piterna bei der Eröffnung des Orgelmuseums

Die Stadt Unterschleißheim ist um eine außergewöhnliche Attraktion reicher: Ende Oktober wurde das Orgelmuseum eröffnet. Damit gesellt sich zu dem bereits sehr beliebten Heimatmuseum ein weiteres kulturelles Highlight in unserer Stadt. Bereits im Jahr 2003 wurden im Haus der Vereine an der Dieselstraße Teile einer Privatsammlung elektronischer Orgelinstrumente ausgestellt, die im Laufe der Zeit kontinuierlich anwuchs und zuletzt aus allen Nähten platzte. Diese Sammlung hatte bereits in der Vergangenheit 3.500 Besucher aus dem In- und Ausland begeistert. Die Stadt Unterschleißheim hat diese derzeit in Deutschland größte Orgel- und Keyboardsammlung mit insgesamt 175 Musikinstrumenten aus verschiedenen Zeitepochen erworben. Die funktionstüchtigen Konzertorgeln, Comboorgeln und Keyboards sind nun in dem Anbau des ehemaligen Rathauses in der Bezirksstraße untergebracht, wo jetzt ausreichend Platzangebot herrscht. Das neue Orgelmuseum erweitert das kulturelle Angebot wesentlich und ist ein neuer Anziehungspunkt für Kenner und Liebhaber elektronischer Orgelmusik aus nah und fern. Allen Interessierten, Fachleuten wie Laien, verschafft das neue Museum Einblicke in die Funktionsweise der Orgel, ihren klanglichen Aufbau und geschichtliche Entwicklung. Rund 72 Jahre Orgelgeschichte werden hier dokumentiert. Vom Harmonium über Gebläseorgel, von der Heimorgel bis zur 4-manualigen Konzertorgel mit 820 Kilogramm sind hier zu bestaunen. Zur Sammlung gehören außerdem 380 Notenhefte, Fachzeitschriften und über 1.000 Tonträger wie Schallplatten, Tonbandspulen, CDs, Fotos und Videos von berühmten Orgelvirtuosen wie Jimmy Smith, Klaus Wunderlich, Kurt Prina, Robert Bartha, Franz Lampert, George Fleury, Claudia Hirschfeld und viel andere.
Wer noch keine Gelegenheit hatte, das Museum in der Bezirksstraße 27 zu bestaunen, der kann dies immer mittwochs tun. Denn jeden Mittwoch von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr hat das Museum geöffnet. Der Leiter des Museums, Herr Alois Piterna, erklärt Ihnen gerne die Ausstellungsstücke in einer interessanten Führung.

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