Neues Jugendparlament hat viel vor

Montag, 03. Dezember 2007
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Am Ende blieb noch ein Kandidat für den Vorsitz übrig. Mit 15 gültigen Ja-Stimmen wurde Alexander Kieslich (Jahrgang 1988) von den anwesenden Jugendlichen zum neuen Vorsitzenden des Jugendparlaments (Jupa) gewählt. Als Stellvertreter an seiner Seite fungiert Sebastian Schmitz (Jahrgang 1990). Erster Bürgermeister Rolf? Zeitler dankte auch im Namen des Stadtrates zu Beginn der konstituierenden Sitzung allen "Jugend-Parlamentariern" dafür, dass sie sich der Verantwortung stellen und wünschte dem neuen Jupa viel Glück. Auch wenn es aus Sicht der Jugendlichen viel Wünschenswertes gäbe, so warb er doch um Verständnis, wenn vielleicht nicht alles umgesetzt werden kann. Die gegenseitige Sichtweise zu verdeutlichen und dies auch ohne Berührungsängste der jeweils anderen Seite mitzuteilen ? darin sah Bürgermeister Zeitler eine der wichtigsten Funktionen des Jupa auf der einen und des Stadtrates auf der anderen Seite. Die beiden Vorsitzenden und die übrigen 18 Mitglieder des Jugendparlamentes haben sich für die nächsten zwei Jahre einiges vorgenommen. Ein repräsentativer Querschnitt wird in der nun beginnenden neuen Wahlperiode von 2 Jahren Unterschleißheims Jungbürger in diesem Gremium vertreten, das sich aus Schülerinnen und Schülern, Studenten zum teil schon berufstätigen jungen Menschen zusammensetzt. Ein Schwerpunktthema wird sein, die Bedeutung von Kommunalwahlen den Jugendlichen nahe zu bringen. Die Organisation des "Fun-Day", das 10-jährige Jubiläum 2008 und der Kontakt zu anderen Jugendgruppierungen stehen zudem ganz oben auf der Tagesordnung, die sich die Jugendlichen selbst gegeben haben. Während der Vorstellungsrunde und den Statements nach der Wahl des Vorsitzenden zog sich immer wieder ein Argument, das allen wichtig war, durch: Alle Vertreterinnen und Vertreter des Jupa wollen aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen und sich ihrer Aufgabe mit dem gebührenden Engagement widmen. Sie wollen sich als Jugendparlament entsprechend Gehör verschaffen und damit dessen Stellenwert vergrößern, wenn es um die Artikulierung und Förderung jugendspezifischer Themen und deren Umsetzung geht. Der Stadtrat als letztentscheidendes Organ wird wie bisher die Belange der Jugendlichen mit großem Interesse und Sorgfalt in seine Entscheidungen miteinbeziehen.

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