Geothermieprojekt in Unterschleißheim erfolgreich abgeschlossen

Montag, 11. April 2005

Zukunfsorientiert, ressourcenschonend, umweltfreundlich

Minister bei der Einweihungsfeier am 11. April 2005

Einweihungsfeier 11. April 2005. Von links: Vorstand der GTU AG Thomas Stockerl, Vorstand der Saar Energie AG Reinhard St?rmer als Betreiber, Umweltminister Dr. Schnappauf, Wirtschaftsminister Dr. Wiesheu und B?rgermeister Rolf Zeitler

Minister bei der Einweihungsfeier am 11. April 2005

Einweihungsfeier 11. April 2005. Von links: Vorstand der GTU AG Thomas Stockerl, Vorstand der Saar Energie AG Reinhard St?rmer als Betreiber, Umweltminister Dr. Schnappauf, Wirtschaftsminister Dr. Wiesheu und B?rgermeister Rolf Zeitler

Was 1998 mit einer gewagten Idee begann, wurde im Laufe der Jahre einErfolgsmodell, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus Anerkennung und Bewunderung fand und immer noch findet: Das erfolgreich abgeschlossene Geothermieprojekt in Unterschleißheim wurde im April 2005 in festlichem Rahmengebührend gefeiert. In Anwesenheit des bayerischen Wirtschaftsministers Dr.Otto Wiesheu und seines Ministerkollegen Dr. Werner Schnappauf vomUmweltministerium wurde der Pioniergeist der GTU AG gelobt, die neueGeothermieanlage eingeweiht und der bundesweit einzigartige Geothermieatlas desFreistaates Bayern vorgestellt. <o:p _moz-userdefined="" />

DasPlanungen wurden im Laufe der Zeit immer konkreter, die geologischen Verhältnisse in Unterschleißheim waren ideal, der Stadtrat hat mitzukunftsorientierten Entscheidungen das Vorhaben in die Wege geleitet undbegleitet: Das Ergebnis ist das bisher größte und erfolgreichsteGeothermieprojekt in Bayern. Viele andere Kommunen versuchen, das natürlicheEnergievorkommen der Erdwärme zu nutzen. Als eine der ersten Kommunen hat esdie Stadt Unterschleißheim mit der Eigengesellschaft der GTU AG geschafft, eineumwelt- und ressourcenschonende Nahversorgung für vergleichsweise 2.800 Einfamilienhäuser in die Tat umzusetzen. Bis dahin mussten viele Höhen und Tiefen ? wie zum Beispiel der Absturzder Förderpumpe gerade im Winter 2004 ? überwunden werden. Doch der Mut und dieEntschlussfreudigkeit aller beteiligten Partner, allen voran die StadtUnterschleißheim mit Herrn Ersten Bürgermeister Zeitler, hat dazu geführt, dassim Sommer 2003 das städtische Freizeitbad als erstes Gebäude mit derumweltfreundlichen Energie beliefert werden konnte. Nicht zuletzt deshalb wurdefür die Feierlichkeiten auch dieses Ambiente ausgewählt: Im festlich geschmücktenSchwimmbad lobten die beiden bayerischen Minister Dr. Wiesheu und Dr.Schnappauf die Vorreiterrolle der Stadt Unterschleißheim sowie die Weitsichtund den Mut des Unterschleißheimer Projektes. Mit der geplanten Endausbaustufevon 31 MW werden zahlreiche kommunalen Gebäude sowie Wohnanlagen und Büro- undFirmengebäude mit dem aus ca. 2.000 Meter geförderten, rund 80 Grad heißenWasser beliefert. Die GTU AG ist mit einem Eigenkapital von 6,6 Millionen Euroaus städtischen Mitteln ausgestattet, zusätzlich wurde das Vorhaben mit rund1,9 Millionen Euro vom Freistaat Bayern bezuschusst. Mittlerweile kann aucheine eindrucksvolle Umweltbilanz vorgelegt werden: Fast 70 % der benötigtenWärme werden ohne Schadstoffe erzeugt. Damit leistet die Stadt Unterschleißheimeinen wesentlichen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und spart jährlich ca.8.300 Tonne Kohlendioxid, 4,5 Tonnen Schwefeldioxid und 7 Tonnen Stickoxideein. Die GTU AG nimmt durch die Realisierung dieses maßgeschneidertenKlimaschutzes als eines der ersten Unternehmen auch erfolgreich bereits am Emissionshandel teil. Da das geförderte Wasser auch balneologische Heil- und Mineralwasserqualität hat, gibt es schondie nächsten zielstrebigen Visionen: Die Planungen für ein Thermalbad mitHeilwasser laufen bereits. <o:p _moz-userdefined="" />

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