First Responder Unterschleißheim: Lebensretter erhalten neues Einsatzfahrzeug

Mittwoch, 28. März 2018

Seit zwölf Jahren dabei (v.l.): Florian Schanderl und André Schönherr sind als First Responder im Notfall sofort zur Stelle.

Das First Responder System der Stadt Unterschleißheim startete in Unterschleißheim 1994 als Pilotprojekt und ist heute nicht mehr wegzudenken. Die First Responder sind deshalb so unverzichtbar, weil sie direkt vor Ort ihren Einsatz starten und meist überlebenswichtige Minuten früher am Einsatzort eintreffen, als es den hoch ausgelasteten Rettungsdiensten möglich ist.

Die Verzehnfachung seit dem Start des Projekts auf inzwischen 556 Einsätze im zurückliegenden Jahr zeigt deutlich, dass die Einsatzkräfte stark gefordert sind. Insgesamt 40 Personen bestehend aus First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim, Rettungsdiensthelfern, Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Mitgliedern der BRK/Wasserwacht Unterschleißheim investieren hier ehrenamtlich in den Abendstunden und am Wochenende ihre Zeit für unsere Bürgerinnen und Bürger. Tagsüber wird der Dienst überwiegend durch Gerätewarte und Personal der Stadtverwaltung sichergestellt. Um eine lückenlose Einsatzbereitschaft 24 Stunden täglich weiterhin unter den besten Voraussetzungen zu ermöglichen, hat der Hauptausschuss nun grünes Licht für die Anschaffung eines dritten Einsatzfahrzeuges gegeben. Mit dem Fahrzeug können Ausfallzeiten durch nötige Werkstatttermine vermieden und Einsatzlücken bei der Fahrzeugübergabe geschlossen werden. Wunsch der ehrenamtlichen Helfer ist es auch, dass das neue Fahrzeug über eine noch größere Ladefläche verfügt, damit die umfangreiche Ausrüstung genug Platz hat und im Einsatz schnell griffbereit ist.

Mit einem herzlichen Dank für die Einsatzkräfte und ihre hervorragende und nicht mehr wegzudenkende Arbeit haben die Mitglieder des Hauptausschusses einstimmig der Beschaffung eines weiteren Fahrzeugs zugestimmt.

Wollen Sie auch helfen? Die Ausbildung zum First Responder umfasst 80 Stunden und Interessierte können sich bei der Freiwilligen Feuerwehr über den First-Responder-Dienst informieren.