Erster Radschnellweg Oberbayerns von München nach Garching und Unterschleißheim - Bundesverkehrsminister übergibt Förderbescheid

Mittwoch, 26. August 2020

Voller (Rad-)Tatkraft im Einsatz für den Radschnellweg (von links nach rechts): Jacqueline Charlier (ständige Vertreterin der Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München), Jürgen Ascherl (2. Bürgermeister der Stadt Garching), Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, Erster Bürgermeister Unterschleißheims Christoph Böck, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Annette Ganssmüller-Maluche (weitere stellvertretende Landrätin des Landkreises München) (Quelle: StMB)

Mit 2,3 Millionen Euro fördert der Bund das Pilotprojekt des Radschnellwegs. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer war zu Besuch in Garching, um den Förderbescheid an Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer zu übergeben. Der Bau soll im Stadtgebiet München voraussichtlich im Jahr 2021 und im Landkreis 2022 beginnen.

Am Münchner Stachus soll er starten, über Odeonsplatz, Leopold- und Ingolstädter Straße nach Neuherberg und dann über die B 13 bis nach Unterschleißheim soll er gehen – der Radschnellweg. Richtung Osten ist der Weg bis zum Forschungszentrum Garching geplant. „Endlich geht es los“, freute sich Erster Bürgermeister Christoph Böck, der bei der Übergabe gemeinsam mit Garchings stellvertretendem Bürgermeister Jürgen Ascherl als Vertreter der beteiligten Kommunen dabei war.
Die genaue Trassenführung wird im Rahmen der weiteren Planungen konkretisiert. Mit den Fördermitteln in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro können Stadt und Landkreis München die Planungen vorantreiben und konkretisieren.

Es wird mit bis zu 15 000 RadlerInnen pro Tag auf dem ersten Radschnellweg Oberbayerns gerechnet. Damit kann dieser helfen, Staus zu vermeiden sowie den Verkehr zu verflüssigen und klimafreundlicher zu gestalten.