Aufwendige Arbeiten am Spielplatz im Valentinspark - Sonnensegel bietet künftig besseren Sonnenschutz

Mittwoch, 02. Oktober 2019

Der Wunsch von vielen Eltern, auf dem Spielplatz im Valentinspark ein Sonnensegel zu errichten, wurde in diesem Jahr in Angriff genommen. Nach intensiver Vorarbeit werden die Arbeiten für einen 100 m² großen Sonnenschutz nun vorrausichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein.
Die Spielplätze in Unterschleißheim sind sehr beliebt bei kleinen und großen Kindern sowie ihren Eltern. Dies drückt sich auch im jährlichen Bürgerhaushalt aus, in dem unter anderem ein großflächiger Sonnenschutz für den Spielplatz am Valentinspark angeregt wurde. Von der Idee bis zur Umsetzung waren allerdings viele Schritte nötig, weshalb die Fertigstellung erst im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden kann.
Die Investitionsmittel für dieses Projekt hat der Stadtrat Ende Januar mit dem Erlass der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2019 beschlossen. Erst nachdem das Landratsamt München als Rechtsaufsichtsbehörde mit Bescheid vom 29.03.2019 den Haushalt rechtsaufsichtlich behandelte und genehmigte, konnten Aufträge an Firmen erteilt werden. Die  Stadtverwaltung handelte unmittelbar im April, indem sie den Auftrag für eine statische Berechnung der Anlage erteilte. Nach Vorliegen der Berechnungen und nötigen Abstimmungen und Anpassungen sowie der Freigabe der Statik folgte der Auftrag für die Fundamentpläne und Vermessungsarbeiten sowie die nötige Ausschreibung der Baumeisterarbeiten. Aufgrund der aktuell außerordentlich angespannten Marktlage war es für die Stadt ein großer Erfolg, noch in diesem Jahr geeignete Firmen für die Umsetzung des Projekts gewinnen zu können. Nach der Auswertung der Ausschreibungsunterlagen wurde deshalb umgehend die Vergabe der Arbeiten getätigt, sodass die Baumeisterarbeiten bis Mitte August erledigt waren. Nun musste der Beton vier Wochen aushärten, bevor die exakten Maße für die Herstellung der Sonnensegelkonstruktion vermessen werden konnten.
Dieser neue Sonnenschutz kann nicht mit den üblichen Anlagen verglichen werden, wie sie in Kindertagesstätten eingebaut werden, weshalb auch die Bauzeiten entsprechend lang und vor allem aufwendig sind. Um möglichst allen denkbaren Witterungseinflüssen standhalten zu können, wird das 100 m² große Allwettersegel zwischen den vier bis sechs Meter hohen und seitlich abgespannten Masten aufgehängt. Entsprechend groß ist die notwendige Tragkonstruktion. Da aus dem Erdreich seit Ende Juli die Fundamentköpfe mit darin eingearbeiteten Gewindestangen herausragen, war die Verwaltung gezwungen, den Spielplatz aus Sicherheitsgründen zu sperren. Für die kommenden Sommer soll das Sonnensegel aber endlich die gewünschte nachhaltige und sehr funktionale Lösung darstellen.