Am Carl-Orff-Gymnasium wird fleißig gebaut

Montag, 24. September 2007

Spatenstich für Erweiterungsbau der Mensa

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler zusammen mit Schulleiter Rudolf Berg beim Spatenstich

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler zusammen mit Schulleiter Rudolf Berg beim Spatenstich

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler zusammen mit Schulleiter Rudolf Berg beim Spatenstich

Erster Bürgermeister Rolf Zeitler zusammen mit Schulleiter Rudolf Berg beim Spatenstich

Sehr schnell hat der Zweckverband Staatl. weiterführende Schulen in Unterschleißheim,?? dem neben dem Landkreis München die beiden Kommunen Ober- und Unterschleißheim angehören, gehandelt und sich umgehend mit Einführung des achtstufigen G8 ? Gymnasiums in Bayern mit dem Thema Bau einer Mensa am Unterschleißheim Carl-Orff-Gymnasium befasst.
Noch im selben Jahr wurden dazu erste Überlegungen und Planungen zum Funktions- und Raumprogramm eines entsprechenden Erweiterungsbaus angestellt, und bereits frühzeitig ein Antrag auf Fördermittel im Rahmen des bundesweiten Investitionsprogramms Zukunft Bildung und Betreuung (IZBB) bei der Regierung von Oberbayern eingereicht.
Mit der vom Freistaat Bayern verfolgten Zielsetzung einer Verkürzung der Schulzeit von 9 auf 8 Jahre bis zum Abitur im Zuge des G8 und einer damit einhergehenden und bildungspolitisch sinnvollen Ausweitung eines Ganztagsunterrichtes halten sich die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium bis in den Nachmittag hinein an der Schule auf.
Mit dem Mensaneubau erhalten sie nunmehr eine ausgewogene und ansprechende Mittagsverpflegung in einem architektonisch hochwertigen Gebäudeneubau.
Funktionalität/Raumprogramm:
Breiten Raum hatte bei den intensiven und ausgiebigen Beratungen des Zweckverbandes die Art und Weise der Verpflegungszubereitung und Essensausgabe, und damit der Küchenplanung eingenommen. Zur Entscheidung standen mehrere Varianten, einer Ausgabeküche von fertig zubereiteten, angelieferten und warm gehaltenen Mahlzeiten einerseits, die von Fachexperten als beste Lösung empfohlen wurde und in allen öffentlichen Einrichtungen heute gängige Praxis ist.
Alternativ stand eine Auftau- und Mischküche im Raum, bei der tiefgekühlte Hauptspeisen fertig gekocht und kleinere Nebenspeisen vor Ort zubereitet werden, oder schließlich das relativ teuere System einer Vollküche, bei der alles komplett erst zubereitet und gekocht wird.
Auch die Größe des Speisesaals wurde zunächst unterschiedlich bewertet und diskutiert. In beiden Fällen hatten sich Schulleitung und Elternbeirat ursprünglich für eine größere und aufwändigere Lösung ausgesprochen. In der letzten Sitzung des Zweckverbandes im Juni 2007 konnte mit allen Beteiligten ein einvernehmlicher und überzeugender Konsens erzielt werden. Beschlossen wurde die von Anfang an beabsichtigte Ausgabeküche mit der baulich vorgesehenen Option einer Erweiterung zu einer Mischküche, falls spätere Praxiserfahrungen dies wünschenswert erscheinen lassen.????????????
Der Speisesaal bleibt bei seiner ursprünglichen Größe und bietet eine Platzkapazität für 570 Personen im Schichtbetrieb, der auch von Schülern der angrenzenden Therese-Giehse-Realschule genutzt werden kann. Alles in allem können damit alle logistischen Belange bei gleichzeitiger Kostenoptimierung ausreichend abgedeckt werden.
Der Erweiterungsbau, der an der Stelle der bisherigen Schulcontainer entsteht, wird zudem multifunktional ausgeführt. Im Obergeschoss entstehen zusätzlich ein großer Bewegungsraum, 2 Nebenräume, 1 Gruppenraum, 3 Hausaufgabenräume und schließlich noch 2 Klassenzimmer. In der Teilunterkellerung finden Technikräume und ausreichend Abstellflächen ihren Platz.
Investitionskosten/Förderung/Fertigstellung:
Der Zweckverband investiert in die Baumaßnahme eine stolze Summe von Gesamtkosten in Höhe von rd. 2,5 Mio. Euro und beweist damit wiederum, dass ihm stets an bestmöglichen Voraussetzungen für die schulischen Belange des Carl-Orff-Gymnasiums wie auch der Realschule sehr gelegen ist.
Die Finanzierung erfolgt durch einen stattlichen Förderzuschuss nach IZBB des Bundes und des Freistaates Bayern in Höhe von rd. 1,75 Mio. Euro.
Die restlichen Kosten werden auf die Verbandsmitglieder umgelegt, wovon die Stadt Unterschleißheim einen Anteil von rd. 600.000 Euro trägt.
Die Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes ist rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 2008/2009 geplant. Groß war nunmehr die Freude aller Verantwortlichen und an Planung und Bau Beteiligten, als kürzlich nach langer und intensiver Planungs- und Vorbereitungszeit der offizielle Spatenstich und damit Startschuss für den Baubeginn erfolgen konnte. Unterschleißheims Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Zweckverbandes Rolf Zeitler betonte in seinem Grußwort, dass mit dem Mensaneubau ein großer Meilenstein im weiteren Ausbau der schulischen Infrastruktur in der Schulstadt Unterschleißheim erreicht und damit die Weichen für künftig wieder optimale Rahmenbedingungen am Gymnasium gestellt werden konnten.
Untermauert wird dies durch die Schaffung zusätzlicher Klassenräume, womit die Zeit der Enge und Provisorien von Containern bald der Vergangenheit angehört.??


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