Alkoholprävention im Netzwerk Schulen

Mittwoch, 27. März 2019

In enger Kooperation der Jugendsozialarbeit mit dem Carl-Orff-Gymnasium, der Therese-Giehse-Realschule, der Mittelschule Unterschleißheim, dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Rupert-Egenberger-Schule sowie beteiligten Lehrkräften, der mobilen Jugendarbeit Gleis1 und dem Arbeitsbereich Jugend & Soziales der Stadt liefen gemeinsam die Vorgespräche zur Umsetzung der Alkoholprävention für die jeweiligen 8. Klassen in 2019.
Zum zweiten Mal stand dabei das interaktive Planspiel „Voll die Party“ der BzgA zur Alkoholprävention bei Jugendlichen im Zentrum. Das Planspiel „Voll die Party“ ist eine soziale Simulation, in der das Setting nachgebildet wird, in dem Jugendliche am meisten Alkohol konsumieren.
Ohne pädagogischen Zeigefinger werden die Konsequenzen des Trinkens - positiv wie auch negativ - nicht nur angesprochen, sondern direkt von den Jugendlichen durchlebt.
„Voll die Party“ ist ein Planspiel, das Jugendlichen hilft, ihr Trinkverhalten zu reflektieren und sich mit den Themen Gruppendruck und Risikoeinschätzung auseinanderzusetzen. „Voll die Party“ bietet ein interaktives Erlebnis, in dem die Risiken des Alkoholkonsums live und mit emotionaler Beteiligung erlebt und dann reflektiert werden. „Voll die Party“ ist lebensweltorientiert und macht Jugendlichen Spaß.
Ziel der jeweiligen Projekttage der Schulen ist die Stärkung der Risikokompetenz im Umgang mit Alkohol. Zu Beginn der Party erhielten die Jugendlichen verschiedene Rollenkarten, nach denen sie auf der Party agieren sollten. Je nach nachgestelltem Alkoholkonsum erfuhren manche Jugendlichen Konsequenzen und mussten sich zu verschiedenen „Stationen“ begeben (zu Hause, Krankenhaus, Polizei, im schlimmsten Fall auch auf den Friedhof).
Nach der Party wurden die Erlebnisse der Jugendlichen in einer Gesprächsrunde ausgiebig reflektiert und anhand kleiner Kurzfilme erhielten sie zusätzlich noch viele interessante Informationen zum Thema „Alkohol“.
Abschließend erzählte Herr Bannert vom Kreuzbund e.V. mittels eines Videofilmes seine berührende Lebensgeschichte und die Erfahrungen, die er mit Alkohol in seinem Leben gemacht hatte.
Als Feedback gaben die meisten Jugendlichen an, dass ihnen diese etwas andere Form des Unterrichts sehr großen Spaß gemacht hatte und der Projektvormittag sehr interessant, lehrreich, aufklärend und cool war.