11. Interdisziplinäre Arbeitskreis im Kinderschutz tagte erneut im Rathaus

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Am Mittwoch, den 10.10.2018, lud die Stadt Unterschleißheim zum 11. Interdisziplinären  Arbeitskreis mit Vertretern aus den Bereichen Jugendhilfe und Gesundheit ins Bürgerhaus Unterschleißheim ein.
Dabei trafen sich über 40 Fachleute aus beiden Bereichen. Die Moderation übernahm Frau Grießhammer von AndErl des Landratsamts München.

Der Focus richtet sich dabei erstmals auf den Bereich der Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter mit den wichtigen Altersübergängen.

So konnte Frau  Potz von den Caritas Kinderhäusern, stellvertretend für alle Kindertagesstätten einen Einblick in den Alltag der Pädagoginnen geben. Die Ausführungen bezogen sich schwerpunktmäßig auf das letzte Kindergartenjahr. Die Grundlagen hierzu bildet der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, der darauf abzielt, eine ganzheitliche Förderung der Kinder in ihrer sozialen, kognitiven und körperlichen Entwicklung bestmöglich zu erreichen.

Als zweiter Gast konnte Frau Schön vom Sozialmedizinischen Dienst des Landratsamts/Gesundheitsamt vorgestellt werden. Sie erläuterte ausführlich die Einschulungsuntersuchungen und entsprechenden Tests.

Als weitere Referentinnen hatten sich die Jugendsozialarbeiterinnen aller drei Grundschulen zusammengeschlossen und ebenfalls ausführlich deren Aufgaben und Tätigkeiten anschaulich dargestellt. Jugendsozialarbeit ist eine Leistung der Jugendhilfe in der Schule und in Kooperation mit der Schule. Sie ist somit die intensivste Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Das Wohl des Kindes steht dabei stets an erster Stelle.

Durch gute Vernetzung und diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitsbereich sowie den sozialen Netzwerken innerhalb der Stadt Unterschleißheim bemühen sich alle Beteiligten frühzeitig für unsere Familien niederschwellige sowie qualifizierte Unterstützung zu geben. Gegenseitiges Wissen um die Fachbereiche und ein konstruktiver offener Austausch zu diversen offenen Fragestellungen bringen die Sichtweisen und Handlungsstrategien zusammen.
Die Kooperationspartner setzen damit wesentliche Inhalte aus der Regionalen Kinderschutzkonzeption, federführend und frühzeitig vor Ort in die Tat um.