Baum-Kappler Architekten GmbH, Nürnberg
Johannes Kappler Archtitektur und Städtebau GmbH, Nürnberg
Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH, München - Dezember 2019

In seinem überarbeiteten Entwurf bietet das Team mehr öffentlichen Raum. Am Bahnhof legt es einen ca. 2.250 m² großen Ankunftsplatz mit Sitz- und Spielflächen vor dem Hotel an. Das ist neben dem Rathausplatz ein zweiter markanter Raum. Auch hier sind Arkadengänge geplant. Ein großer Bereich für Seniorenwohnen ist am Rathausplatz situiert. Auch dieser Entwurf bleibt unter der Hochhausgrenze.

Es sind drei verschieden große Blöcke vorgesehen: Das Hochhaus am Bahnhof wird dabei von zehn auf zwölf Geschosse erhöht – für Hotel und Boardinghouse mit Microapartments. Direkt daneben ist ein kompaktes, fünfstöckiges Gebäude mit einem Innenhof für Büros und Ärzte vorgesehen. Der nördliche Hochpunkt ist zwischen fünf und acht Geschossen hoch.    

In Zahlen:

Vorgeschlagen werden ca. 43.050 m² Gesamtfläche (möglich nach Vorgabe 44.700 m²), darauf können entstehen: ca. 218 Wohnungen auf ca. 19.900 m² Fläche (möglich nach Vorgabe 25.340 m²), ca. 3.500 m² Freiflächen auch in Höfen und auf Dächern, ca. 7.200 m² für Einzelhandel (möglich nach Vorgabe 9.600 m²), ca. 9.600 m² für Hotel (der Bereich wurde vergrößert), ca. 6.350 m² für Büros.


Baum-Kappler Architekten GmbH, Nürnberg
Johannes Kappler Archtitektur und Städtebau GmbH, Nürnberg
Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH, München - Juni 2019

Der Rathausplatz wird mit dem S-Bahnhof über eine direkte Achse verbunden, die am Haltepunkt in einen neuen Platz mit dem einzigen Hochpunkt an der Le-Crès-Brücke mündet.
Der Bahnhofsplatz schafft mit dem geplanten Baumbestand ein alternatives Angebot zum Rathausplatz, wenngleich die Aufenthaltsqualität in Bezug auf Wind und Lärm kritisch gesehen wird.
Die durchgehende Einzelhandelsnutzung im Erdgeschoss des nördlichen Baufelds zeigt sich nach Auffassung des Preisgerichts noch zu wenig ausgearbeitet. Der allseitig umschlossene, ruhige Innenhof ist gut proportioniert und bietet den Bewohnern eine hohe Qualität.
Die beiden südlichen Baufelder sind mit den Nutzungsbausteinen Hotel und Büro gut dimensioniert und nutzbar. Aus dem südlichen Baufeld wird auch die durchgehende Tiefgarage zentral angefahren. Sie ist in das Hotel integriert und funktioniert schalltechnisch gut. Als eingeschossige Tiefgarage ist sie jedoch nicht ausreichend bemessen. Fahrradabstellmöglichkeiten sind zwar vereinzelt den Wohnungen, nicht jedoch den Einzelhandelsnutzungen zugeordnet.