Voranfrage im Bauausschuss eingereicht

Donnerstag, 10. Oktober 2013
Im Gewerbegebiet soll ein Boardinghaus entstehen

Im Gewerbegebiet soll ein Boardinghaus entstehen

Auf einem Grundstück in der Lise-Meitner-Straße im Gewerbegebiet angrenzend an die Landshuter Straße soll ein Boardinghaus entstehen. Gehen die Planer auf dem 2.600 Quadratmeter großen Grundstück nach den bisherigen Festsetzungen des gültigen Bebauungsplanes, könnte das Gebäude für möblierte, auf längerfristige Zeit zu mietende Wohnungen nur zweigeschossig werden, was jedoch keine Rentabilität verspricht. Der Bauausschuss stellte mit nur einer Gegenstimme dem Projekt nun eine Erhöhung in Aussicht, indem ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt wird, und sieht in einem Boardinghaus ein Bedürfnis für den Unterschleißheimer Wirtschaftsstandort, da es diese Form der Beherbergung - anders als reine Hotelbetriebe - noch kaum in unmittelbarer Umgebung gibt.

Der Architekt des Bauherren möchte bewusst eher wenig Fläche in der Breite bebauen und damit unnötige Versiegelungen von Freiflächen vermeiden.
Deshalb soll das Boardinghaus etwas in die Höhe gezogen werden soll, nachdem auch in der näheren Umgebung meist viergeschossig gebaut wurde. Während die Stellplätze unterirdisch angeordnet werden, könnte so nach dessen Vorstellungen eine attraktive Umgebung des Hauses geschaffen werden. Zusammen mit der am Grundstück vorbei fließenden Bachlauf der Moosach soll eine angenehme Umgebung für die Gäste geschaffen werden.
Die Bauausschussmitglieder beurteilen die Pläne mit großer Mehrheit recht positiv und beurteilen das Boardinghaus als sinnvolle Nachverdichtung und nützliche weitere Infrastruktureinrichtung im Beherbergungsgewerbe in dem kleinen Stichweg an der Landshuter Straße im Gewerbegebiet.
In dem nun aufzustellenden und auf das Vorhaben genau abgestimmten Bebauungsplan sind die Eckdaten des künftigen Gebäudes genau festzulegen und zu definieren. Vor Einleitung des Planverfahrens werden diese dem Ausschuss dann nochmals zur Billigung vorgelegt. 
Bei nur einer Gegenstimme stellten Bauausschussmitglieder dem Bauinteressenten die Realisierung des geplanten  Boardinghauses grundsätzlich in Aussicht.