Unterschleißheim setzt als erste Landkreiskommune klares Zeichen für Kinderschutz

Dienstag, 30. Oktober 2012
Erster Interdisziplinärer Arbeitskreis am 24. Oktober 2012

Erster Interdisziplinärer Arbeitskreis am 24. Oktober 2012

Die Stadt Unterschleißheim ist als erste Kommune im Landkreis München an die Umsetzung der Regionalen Kinderschutzkonzeption des Landkreises im Bereich der interdisziplinären Vernetzung herangegangen.

Am 24. Oktober 2012 hat die Stadt ein klares Zeichen für den Kinderschutz gesetzt. Erster Bürgermeister Rolf Zeitler hatte zur Eröffnung des Arbeitskreises nun alle relevanten Institutionen der Jugendhilfe, der Gesundheitshilfe sowie der Sozialen Dienste aus Unterschleißheim in den Großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Dieses erste Treffen war eine gelungene Veranstaltung mit fruchtbaren Gesprächen und der Zielsetzung weiterer Runden der Interdisziplinären Vernetzung. Das Konzept für das erste interdisziplinäre Treffen wurde durch eine sehr engagierte Arbeitsgruppe, bestehend aus den Institutionen Caritas Zentrum Schleißheim- Garching Sozialpsychiatrischer Dienst und Kinderhäuser, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Unterschleißheim der AWO, der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim, dem Sozialen Bürgerservice des Landratsamtes München sowie dem Arbeitsbereich Jugend & Soziales der Stadt Unterschleißheim unter Einbindung der Stelle AndErl ?Guter Anfang im KindErleben erarbeitet.

Im Landkreis München arbeiten seit dem 1. April 2009 an der Stelle "AndErl ?Guter Anfang im KindErleben? mehrere Fachkräfte interdisziplinär für den Kinderschutz mit den Kommunen eng zusammen. Mit verschiedenen Institutionen hat AndErl eine Regionale Kinderschutzkonzeption erarbeitet, die im November 2011 vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises beschlossen wurde. Ein wichtiger Baustein dieser Regionalen Kinderschutzkonzeption ist die Schaffung von interdisziplinären Arbeitskreisen. Zielsetzung ist hierbei, dass sich der Landkreis und die Netzwerkpartnerinnen und -partner in den Kommunen über das Angebots- und Aufgabenspektrum gegenseitig informieren, strukturelle Fragen der Angebotsgestaltung und ?entwicklung klären und Verfahren im Kinderschutz aufeinander abstimmen.