Unterschleißheim macht sich für Hochwasseropfer stark

Mittwoch, 03. Juli 2013
Stadt spendet 26.000 Euro, auch Champini und FUU engagieren sich

Stadt spendet 26.000 Euro, auch Champini und FUU engagieren sich

Angesichts der Fluten, die in den vergangenen Wochen über Bayern und ganz Deutschland hereinbrachen, unterstreicht Unterschleißheim den Zusammenhalt mit den Opfern:
Als rasche Hilfe für die Geschädigten des jüngsten Hochwassers in Bayern stellt die Stadt Unterschleißheim eine beträchtliche Summe zur Verfügung. Auch die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim engagiert sich, indem sie ihre Einsätze im Zusammenhang mit dem Hochwasser nicht in Rechnung stellt. Eine Aktion zugunsten der Hochwasseropfer hat auch Daniela Rieth, Leiterin der Unterschleißheimer Kindertagesstätte Champini, ins Leben gerufen.


In den vergangen Wochen haben die ungewöhnlich starken Niederschläge in vielen bayerischen Kommunen zu Hochwasserschäden und teils sogar zu Katastrophenszenarien geführt. Die betroffenen Städte und Gemeinden sind nun auf schnelle, unbürokratische Hilfestellung zur Wiederherstellung ihrer Infrastruktur angewiesen. Der bayerische Gemeindetag hat daher alle bayerischen Kommunen zur Solidarität aufgerufen und um Spenden gebeten.
Die Stadt Unterschleißheim sieht sich selbstverständlich in der Verantwortung, sich als Teil der „kommunalen Familie“ in Bayern solidarisch zu erweisen und rasche Hilfe zu leisten. Der Stadtrat hat daher einen Beschluss über eine entsprechende Spende in Höhe von 26.000 Euro, also rund einem Euro pro Einwohner, für die vom Hochwasser betroffenen Gemeinden und Städte verabschiedet.

Doch auch andere Einrichtungen in Unterschleißheim zeigen sich solidarisch und setzen sich für die Hochwasser-Geschädigten ein: So hat die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim als Beitrag zur Hochwasserkatastrophe allen durch die massiven Regenfälle Geschädigten in Unterschleißheim die Kosten für ihre Einsätze erlassen.
Daniela Rieth, der Leiterin der Kindertagesstätte Champini, liegt es ebenfalls am Herzen, sich für die Hochwasser-Opfer in Passau und Niederbayern stark zu machen. Sie hat daher ihre Berufskolleginnen und-kollegen dazu aufgerufen es der Kindertagesstätte Champini gleichzutun und am Samstag, 20.07., in ihren Kinderbetreuungseinrichtungen eine freiwillige Samstagsöffnung anzubieten. Für jede betreute Stunde und jedes Kind werden 10 Euro Betreuungskosten gesammelt, die dann den Hochwasseropfern zu Gute kommen.