Umfangreiche Statuten vorgelegt

Freitag, 13. Juni 2008
Jugendparlament gibt sich selbst festes Regelwerk

Jugendparlament gibt sich selbst festes Regelwerk

20 junge Menschen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren bilden das Unterschleißheimer Jugendparlament. Es hat beratenden Charakter und setzt sich für die Interessen und Belange der Jugendlichen am Ort ein. Um die interne Zusammenarbeit nun zu strukturieren und dies in einem Regelwerk zu dokumentieren, haben sich die Mitglieder dieses Gremiums viel Arbeit gemacht und auf fünf Seiten ihre Statuten in Form einer eigenen Geschäftsordnung festgelegt. Sie sollen auch über die Amtsperiode der derzeitigen Besetzung hinaus gelten. Für was ist das Jugendparlament eigentlich zuständig, wie läuft eine Sitzung ab, wer darf Anträge stellen und welche Aufgaben haben der Vorsitzende und die Arbeitskreise: Das sind die Fragen, auf die die Statuten Antwort geben. Auch der Hauptausschuss hat nun diese Richtlinien positiv gesehen und billigend zur Kenntnis genommen.
Viel Lob ernteten die Jugenparlamentarier deshalb bei den Stadträtinnen und Stadträten für ihr großartiges Engagement, eine derartig gut und schlüssig ausgearbeitete Grundlage für ein gedeihliches und konstruktives Zusammenarbeiten in ihren Gremium zu schmieden.
Dem konkreten Antrag des Jugendparlaments, die Stadt solle bei Veranstaltungen Sicherheitskräfte stellen, wollten die Hauptausschuss-Mitglieder in der letzten Sitzung so nicht folgen. Gerne wirkt die Stadt beratend mit, wenn es um die Planung von Aktionen geht. Wenn im Einzelfall eine erweiterte Hilfestellung nötig sein sollte, so wird die Stadt diesem bei tatsächlichen Bedarf nachkommen, möchte aber individuell entscheiden, welche Unterstützung  im Detail notwendig sein könnte. Damit hält die Stadt auch am Grundsatz fest, dass die Verantwortung für private Veranstaltungen bei dem Initiator zunächst selbst liegt. Auch dies ist für die Jugendlichen ein wichtiger Erfolgsprozess, Eigenverantwortung zu übernehmen.