Teil des Orgelmuseums mit Konzertraum wieder eröffnet

Dienstag, 19. Juni 2012
Dauerhafte, repräsentative Lösung in Arbeit

Dauerhafte, repräsentative Lösung in Arbeit

Im Rahmen eines kleinen Konzerts wurde vergangene Woche in Anwesenheit von Erstem Bürgermeister Rolf Zeitler ein Teil des Unterschleißheimer Orgelmuseums wieder eröffnet. Im Anschluss präsentierte der Leiter der Musikschule und des Orgelmuseums, Alois Piterna, die beeindruckende Gesamtsammlung, die derzeit zum großen Teil in Räumlichkeiten in der Max-Planck-Straße ausgelagert ist, aber nach Vereinbarung ebenfalls besichtigt werden kann.

Nachdem das Orgelmuseum im Anbau des alten Rathauses aus statischen Gründen vorübergehend geschlossen war, konnte nun ein Raum, der einen Querschnitt durch die gesamte Sammlung des Orgelmuseums präsentiert, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem wurde ein ansprechender Konzertraum geschaffen, in dem die Keyboard- und Orgelklasse von Alois Piterna nun ihr Können unter Beweis stellte und der zukünftig für verschiedenste Veranstaltungen und Konzerte von Musikschule und Orgelmuseum genutzt werden kann. Erster Bürgermeister Rolf Zeitler freute sich nicht nur über den schönen neuen Raum für musikalische Darbietungen, sondern betonte auch, dass an einer langfristigen Lösung gearbeitet wird, um repräsentative Räumlichkeiten für die beeindruckende Orgelsammlung zu schaffen. Die Sammlung, die Alois Piterna seit den 1970er Jahren aus privaten Mitteln aufgebaut hat und die mittlerweile im Eigentum der Stadt steht, ist europaweit die größte private Instrumentensammlung ihrer Art.

Das Orgelmuseum im Anbau des alten Rathauses in der Bezirksstr. 27 ist  ab sofort wieder mittwochs von 16 bis 19 Uhr für die Öffentlichkeit zu besichtigen. Der Großteil der Gesamtsammlung ist derzeit in der Max-Planck-Str.8-10 auf über 200 m² ausgelagert und kann nach Vereinbarung ebenfalls besichtigt werden (Tel. 0175 - 533 74 34).