Stimmung pur mit Ösi-Schmäh im BallhausForum - Erste Allgemeine Verunsicherung rockt am Finalabend der EM

Mittwoch, 13. Juli 2016

Die EAV rockt das BallhausForum

Bürgermeister Christoph Böck beim Public Viewing

Im gut gefüllten BallhausForum feierten die Unterschleißheimer, unter ihnen Bürgermeister Christoph Böck mit Ehefrau Petra, am vergangenen Sonntag die Erste Allgemeine Verunsicherung mit ihrer neuen Liveshow „Werwolf-Tour-Monsterball ist überall“. Und wer vom Ausscheiden der deutschen Mannschaft im Vorfeld nicht allzu enttäuscht war, konnte im Anschluss beim Public Viewing noch das Endpiel der Fußbal EM 2016 mitverfolgen.
Die österreichische Kultband der 1980er Jahre ist aktueller denn je und hat auch nach über 35 Bühnenjahren nichts von ihrer gallenbitteren Vielseitigkeit eingebüßt. Die Mannen um Leadsänger Klaus Eberhartinger verstehen es nach wie vor, Dämonen und Alltagssorgen in bissige Satire zu verpacken. Gleichzeitig rockten sie mit ihren zeitlos-mitreißenden Songs das BallhausForum. Die Fans in Unterschleißheim liebten den Schmäh der EAV, die sich mit ihren Songs von jeher zwischen witzig-sarkastisch und gesellschaftskritisch bewegt.
Und so zeigte sich das Publikum restlos begeistert von den berühmten EAV-Stimmungsknallern wie „Banküberfall“, „Heiße Nächte in Palermo“, „Alpenrap“, „Burli“, „Einmal möchte ich ein Böser sein“, „Inspektor Tatü“, „Küss die Hand, Herr Kerkermeister“, „Küss die Hand, schöne Frau“, „An der Copacabana“ oder „Märchenprinz“. Spätestens bei „Fata Morgana“ und „Walpurgisnacht“ gab es kein Halten mehr- die ganze Halle sang und tanzte mit. Eberhartingers Moderationen, in denen er gekonnt Spaß und Ernst - von Flüchtlingsthematik bis Body Building und Berlusconi - verband, taten ein Übriges.
Im Anschluss konnten alle Fußball-Fans, die trotz des Ausscheidens der deutschen Mannschaft im Halbfinale noch in der entsprechenden Stimmung waren, beim Finale der Fußball-Europameisterschaft mitfiebern und Portugal und/oder Frankreich anfeuern. Bürgermeister Christoph Böck mit Ehefrau Petra jedenfalls machte gern davon Gebrauch.