Stadt unterzeichnet Zuschussvereinbarung

Mittwoch, 04. Juni 2014
Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Behinderung gestartet

Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Behinderung gestartet

Erster Bürgermeister C. Böck mit F. Lindinger und B. Reindl vom Verein Stadtteilarbeit

Viele Bürgerinnen und Bürger stehen einmal vor der Frage, ob ihre bisherige Wohnform im Alter oder im Falle einer Behinderung noch zu ihnen passt. Damit die Betroffenen mit dieser Frage und den sich daraus ergebenden Problemen und Veränderungen nicht allein gelassen sind, hat die Stadt Unterschleißheim hierfür auf einstimmigen Beschluss des Hauptausschusses des Stadtrates hin ein Beratungsangebot geschaffen, worüber bereits berichtet worden ist.
Zusammen mit dem gemeinnützigen Münchner Verein Stadtteilarbeit e.V gibt es somit in Unterschleißheim seit Juni ein Beratungsangebot. Aus diesem Anlass kamen der Bereichsleiter „Wohnen im Alter und bei Behinderung“ Bernhard Reindl und der Geschäftsführer des Vereins, Franz Lindinger, in das Rathaus Unterschleißheim, um die Zusammenarbeit nunmehr auch vertraglich zu besiegeln.
Die Grundberatung ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Die Stadt Unterschleißheim stellt dem Verein dafür die Räumlichkeiten im Rathaus und die notwendige technische Ausstattung zur Verfügung. Die Beratungsleistung wird vom Landkreis München und der Stadt Unterschleißheim gefördert.
Der Verein unterhält die Wohnberatung bereits seit 27 Jahren. Der Start der Beratung war anfangs in München und dehnte sich im Laufe der vergangenen Jahre auf den Landkreis aus. Etwa 1.000 Beratungsgespräche finden hierzu jährlich statt, darunter 400 Intensivberatungen.
Das breite Netzwerk des Vereins zu allen Sozialeinrichtungen des Landkreises, als auch zu örtlichen Handwerkern, hilft im Bedarfsfall bei der zügigen Umsetzung der Wohnraumanpassung. Im Team der Wohnberatung sind sowohl Sozialpädagogen als auch Architekten, um für jeden Bürger eine individuelle Lösung zu finden. In die Beratung eingeschlossen ist auf Wunsch ein Finanzierungskonzept. Nicht jeder Betroffene kann sich die nötigen Veränderungen aus eigenem Einkommen und Vermögen leisten. Hier prüft die Wohnberatung, ob es die Möglichkeit von Zuschüssen gibt oder Stiftungen einen Teil der Kosten übernehmen können.
Erster Bürgermeister Christoph Böck wird bei kommenden Veranstaltungen auf das Beratungsangebot hinweisen. Eine gute Möglichkeit ergibt sich unter anderem beim Seniorennachmittag auf dem 63. Lohhofer Volksfest.

Die nächsten Termine der Wohnberatung sind am 03. Juli, 07. August und 04. September 2014 jeweils von 14 bis 18 Uhr im Rathaus Unterschleißheim, Besprechungszimmer 102 im 1. OG. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.