Stadt lud zu Infoveranstaltung über Straßenunterführung in der Bezirksstraße

Dienstag, 04. Dezember 2012
Weitere frühzeitige Bürgerbeteiligung gut angenommen

Weitere frühzeitige Bürgerbeteiligung gut angenommen

Am Dienstag, 27.11.2012, hatte die Stadt Unterschleißheim erneut zu einer Infoveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen. Dieses Mal war das Thema der Bürgerbeteiligung die geplante Straßenunterführung unter der Bahnlinie in der Bezirksstraße. Etwa 60 Unterschleißheimerinnen und Unterschleißheimer waren gekommen, um sich über das Bauvorhaben zu informieren.


Zu Beginn erläuterte Erster Bürgermeister Rolf Zeitler die Entwicklung der Thematik über die letzten 40 Jahre hinweg. Bereits zu dieser Zeit waren im damaligen Gemeinderat erste Überlegungen bezüglich einer Unterführung angestellt worden, die damals aber im Laufe der folgenden Jahre u.a. durch zwei Bürgerentscheide gestoppt wurden. Inzwischen konnten nach dem endgültigen Stadtratsbeschluss im Jahr 2010 und der Sicherstellung der Finanzierung alle Hindernisse für eine Umsetzung überwunden werden und die geplante Unterführung wird nun die bisher von Stau und Wartezeiten gekennzeichnete, angespannte Verkehrssituation in diesem Bereich wesentlich entlasten. Die Bauarbeiten dafür beginnen voraussichtlich noch Ende nächsten Jahres und werden etwa zwei Jahre dauern. Die Kosten von insgesamt rund € 10,6 Millionen tragen zu je einem Drittel die Stadt selbst (zuzüglich der Straßenumplanungskosten), die Deutsche Bahn sowie der Bund.

Die Verkehrsplanerin Dr.-Ing. Nicola Lehnhoff referierte im Anschluss zum Thema Verkehrsentwicklung im Bereich der geplanten Unterführung, Herr Wagner vom beauftragten Planungsbüro führte dann die Überlegungen hinsichtlich der neuen Verkehrsführung und des Brückenbauwerks aus.

Nach diesen Vorträgen hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anregungen einzubringen. Dafür standen Bürgermeister Zeitler und die Mitarbeiter des städtischen Bauamts ebenso zur Verfügung wie die Mitarbeiter der beauftragten Planungsbüros. Das zuständige Gremium des Stadtrats und die beauftragten Planungsfirmen werden sich nun eingehend auch mit den Hinweisen aus dieser Bürgerbeteiligung auseinandersetzen.