Stadt gibt Planungen für Verbesserungsmaßnahmen in Auftrag

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wegen Kritik der Stadt am barrierefreier Ausbau des S-Bahn-Haltepunkts Unterschleißheim

Wie im Grundstücks- und Bauausschuss beschlossen, geht die Stadt Unterschleißheim im Zusammenhang mit dem aus ihrer Sicht von der Deutschen Bahn nur unzureichend geplanten barrierefreien Ausbau des S-Bahn-Haltepunkts Unterschleißheim nun in Vorleistung und beauftragt eine Machbarkeitsuntersuchung zu unbedingt notwendigen Verbesserungsvorschlägen, die sie im Zuge ihrer Anhörung unterbreitet hatte.

Die Stadt Unterschleißheim hatte in ihrer bereits erfolgten Stellungnahme zum barrierefreien Ausbau des S-Bahn-Haltepunkts Unterschleißheim der ausführenden Deutschen Bahn AG erhebliche Kritik und Bedenken zum unbefriedigenden Maßnahmenplan vorgetragen und gleichzeitig einige Vorschläge für unabdingbare Verbesserungsmaßnahamen gemacht.
Der entsprechende Planfeststellungsbeschluss zum barrierefreien Ausbau wird in den nächsten Monaten durch das Eisenbahnbundesamt erwartet. Mit einer Berücksichtigung der Anregungen in eigener Kostenträgerschaft ist aber laut der Deutschen Bahn, u.a. aufgrund der Mehrkosten, die dadurch verursacht würden, nicht zu rechnen. Wenn die Stadt also die aus ihrer Sicht dringend notwendigen Verbesserungen umsetzen möchte, ist dies wohl nur im Zuge einer städtischen Kostenbeteiligung möglich.
Deshalb lässt die Stadt Unterschleißheim nun auf eigene Rechnung die Machbarkeit und die damit verbundenen Kosten der drei von ihr eingebrachten Forderungen durch ein darauf spezialisiertes Planungsbüro untersuchen: Die drei dringlichsten Verbesserungsmaßnahmen, die  die Stadt Unterschleißheim zur Annehmlichkeit ihrer Bürger umsetzen möchte, sind eine Überdachung bzw. Einhausung der gesamten Rampenzugänge, eine Überdachung des kompletten Bahnsteigs sowie eine zusätzliche Treppenanlage vom Bahnsteig direkt zum Busbahnhof auf der Ostseite (dem Rathausplatz zugewandte Seite). Die Stadt unterstreicht damit, dass ihr der höchstmögliche Komfort der Fahrgäste und die Sicherheit der Rampenbenutzer wegen Schnee und Eisglätte im Winter besonders am Herzen liegt.