Spatenstich für sechstes Kinderhaus am Hollerner Feld

Donnerstag, 11. Oktober 2012
Weiterer Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen

Weiterer Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen

Mit dem Bau ihres sechsten Kinderhauses verfolgt die Stadt Unterschleißheim als besonders kinder- und familienfreundliche Kommune konsequent ihr Ziel, auch die Nachfrage nach Krippenplätzen für unter Dreijährige in vollem Umfang decken zu können. Mit der Fertigstellung Ende 2013 ist dieses Ziel erreicht. Am vergangenen Dienstag erfolgte nun in Anwesenheit mehrerer Stadträte der symbolische erste Spatenstich auf dem Hollerner Feld durch Ersten Bürgermeister Rolf Zeitler, der dabei tatkräftig von Architekten und Mitarbeitern des Bauamts unterstützt wurde.

Ab dem nächsten Jahr besteht zusätzlich zum bereits bestehenden Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, auch ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Ein- bis Dreijährige, was vielen Kommunen Schwierigkeiten bereitet. Unterschleißheim hat sich jedoch rechtzeitig gewappnet. Den von der Bundesregierung eingeführten Rechtsanspruch, ab August 2013 für ein Drittel der Unter-Dreijährigen Betreuungsplätze bereitzuhalten, erfüllt die Stadt bereits jetzt.
Mit der Eröffnung des neuen Kinderhauses auf dem Hollerner Feld mit drei Krippengruppen (36 Plätze) und drei Kindergartengruppen (75 Plätze) kann der tatsächliche Restbedarf an Betreuungsplätzen für 0-3-Jährige in Unterschleißheim komplett abgedeckt werden. Der Ortsteil Hollern, der durch Neubaugebiete einen erheblichen Einwohnerzuwachs verzeichnet, darunter gerade auch junge Familien, wird  dann auch mit einer Kinderbetreuungseinrichtung in der allernächsten Umgebung versorgt sein.
Die Gesamtkosten für den Bau des neuen Kinderhauses werden sich auf rund fünf Millionen Euro belaufen. " Eine optimale Betreuung für ihre Kleinsten lässt die Stadt sich was kosten", so Bürgermeister Zeitler in seiner Begrüßung zum Spatenstich. Das zweigeschossige Gebäude wird über großzügige Innen- und Außenflächen verfügen und einen Zugang zum benachbarten öffentlichen Biotop sowie einen Anschluss an die Geothermie als umweltfreundliche Heizenergie erhalten.