Segnungsfeier bei Sonnenschein - Möglichkeit der Baumbestattung auf dem Waldfriedhof

Donnerstag, 30. Juni 2016

Einweihung und ökumenische Segnung des neuen Bereiches für Baumbestattungen auf dem Waldfriedhof

Auf dem Waldfriedhof konnte kürzlich bei herrlichem Sonnenschein das Areal für Baumbestattungen eingeweiht werden. Zur feierlichen Eröffnung durch Ersten Bürgermeister Christoph Böck mit ökumenischer Segnung waren viele Bürgerinnen und Bürger, Vertreter des Stadtrates und der Beiräte gekommen.

Die Umsetzung der neuen Bestattungsart hat einige Zeit in Anspruch genommen. Schließlich mussten neun Großbäume eingesetzt werden und anwachsen. Fünf der Bäume befanden sich bereits im Besitz der Stadt und vier Bäume waren ein Geschenk eines Spenders an die Stadt Unterschleißheim. Durch einen Kunstschmied wurden 30 Stelen hergestellt, deren Form und Design die geschwungenen Linien des Waldfriedhofs sowie seine natürliche Umgebung aufnehmen und für die Anbringung der Namenstafeln der Verstorbenen dienen können. Momentan wurden 144 Doppelgrabstätten geschaffen, deren Anzahl bei entsprechender Nachfrage erweitert werden kann, wie Erster Bürgermeister Christoph Böck in seiner Ansprache erklärte.
Ökumenisch gesegnet wurde das Areal durch Pfarrer Streitberger vom Pfarrverband St. Ulrich/St. Korbinian und Pfarrerin Hermann vom evangelischen Pfarrbezirk Unterschleißheim West. Musikalisch umrahmt wurde der Termin von der Stadtkapelle Unterschleißheim. Nach der Einweihung nahmen viele Interessierte die Möglichkeit war, sich über die Details der Baumbestattung zu informieren.
Die neue Anlage auf dem Waldfriedhof bietet den Hinterbliebenen einen würdevollen Ort ihrer Verstorbenen zu gedenken. Bei dieser naturnahen Bestattungsform ist Grabschmuck jeder Art nicht gestattet. Jedoch kann an den Stelen eine Namenstafel der Verstorbenen angebracht werden, sofern diese bei der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben wird.