Restarbeiten dauern bis Ende November - Geschwindigkeitsreduzierung auf der B13

Donnerstag, 02. November 2017

Trotz anfänglicher Verzögerungen bei den Bauarbeiten auf der B13 wurde der ursprüngliche Fertigstellungstermin der Fahrbahnsanierungen eingehalten. Die gesperrte Zufahrt von der Weihenstephaner Straße zur B13 ist seit vergangenem Wochenende wieder geöffnet und die Ampelphasen wurden auf die ursprüngliche Einstellung vor Beginn der Bauarbeiten zurückgesetzt. Während der restlichen Arbeiten bleibt die Geschwindigkeit auf 50 km/h im Bereich der sanierten Bundesstraße reduziert.

Die Baumaßnahme auf der B13 wurde durch das Staatliche Bauamt Freising, im Auftrag der Staatsregierung Bayern durchgeführt. Die Straßenbauämter sind bundesweit generell dazu angehalten, solche Arbeiten, welche tagsüber den Verkehrsfluss stören könnten, bei Nacht zu durchführen. Eine Koordination der Arbeiten auf Bundesstraßen mit den Kommunen ist dabei bedauerlicherweise nicht vorgesehen und wird mit dieser im Vorfeld nicht abgestimmt. Neben nächtlichem Lärm für die Anwohner hatten durch das Straßenbauamt vorgenommene veränderte Ampelschaltungen massive Behinderungen des Verkehrs in Unterschleißheim zur Folge. Vor allem an den Zufahrten auf die B13 wurde ein Rückstau bis in die Wohngebiete verursacht. Daraufhin hat die Stadtverwaltung Unterschleißheim das Straßenbauamt Freising mit Nachdruck aufgefordert, die Grünphasen dahingehend zu verändern, dass der Verkehr wieder abfließen kann. Hierbei hat das Straßenbauamt zusätzlich noch eine Störung festgestellt, die zur Folge hatte, dass die Daten der Induktionsschleife auf der B13 von München kommend im Steuergerät nicht richtig verarbeitet wurden. Dies führte dazu, dass auf der B13 von München kommend immer die maximale Grünzeit geschaltet wurde.

Neben dem Individualverkehr und dem ÖPNV konnten auch Rettungskräfte ihre Einsatzziele nur sehr schwer und zeitlich verzögert erreichen, was für die Stadt insgesamt kein tragbarer Zustand war. Durch die daraufhin eingeleitete Veränderung der Ampelschaltungen und der Auswechslung des defekten Steuerungsteils konnte der Verkehr wieder besser abfließen.

Die nun noch ausstehenden Restarbeiten und das Setzen der Leitplanken an der B13 sollen bis Ende November abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt  die Geschwindigkeit auf 50 km/h im Bereich der sanierten Bundesstraße reduziert.
Die Stadt bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern für deren Geduld und bittet um Nachsicht für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase.