Projekt „Fahrradfreundliche Kommune“ Unterschleißheim

Mittwoch, 15. Januar 2014
Umfangreicher Maßnahmenkatalog bringt zahlreiche Verbesserungen

Umfangreicher Maßnahmenkatalog bringt zahlreiche Verbesserungen

 

Das Projekt „Fahrradfreundliche Kommune“ wird nun konkret und geht dieses Jahr in die Phase der Umsetzung. Dem Umwelt- und Verkehrsausschuss wurde ein Katalog mit 84 Maßnahmen vorgestellt, die Verbesserungen bringen und die Stadt für Fahrradfahrer attraktiver machen sollen.

Das Projekt begann im Februar vergangenen Jahres mit der Studie „Fahrradfreundliche Kommune“ Unterschleißheim. Auf diese Analyse des Zustandes wurde aufgebaut und vom Büro topplan mit zusätzlich aufgenommenen Punkten eine Endfassung erstellt. Diese stellte das Büro nun dem Umwelt- und Verkehrsausschuss vor. Der Katalog umfasst nun 84 Maßnahmen, die Verbesserungen für Fahrradfahrer bringen sollen.

Die Studie ist aufgeteilt in die Kategorien Beschilderung (1 Maßnahme), Straßen- und Wegenetz (26 Maßnahmen), Abstellanlagen (47 Maßnahmen) und ergänzende Maßnahmen (10 Maßnahmen). Die 84 Optimierungsmöglichkeiten sollen weitestgehend umgesetzt werden. Das könnte die Stadt in den Jahren 2014 bis 2016 rund 280.000 Euro kosten.

Unterschleißheim wird grünweiße Schilder für Radwegeverbindungen aufstellen. Die Stadt folgt damit dem einheitlichen System der in der Nordallianz zusammen geschlossenen Gemeinden des Münchner Nordens. Das Kataster der Radrouten wird in Absprache mit dem Erholungsflächenverein, dem Straßenbauamt und den benachbarten Gemeinden nun erneuert.

Die große Liste der Verbesserungsmaßnahmen soll das Fahrradfahren in Unterschleißheim komfortabler und sicherer machen. Dazu wird die „Fahrradfreundliche Kommune“ diverse Werbemaßnahmen anstoßen. Damit soll bei den Bürgern angeregt werden, für kurze Strecken einmal das Auto in der Garage stehen lassen und das Fahrrad zu nutzen. Für die Stadt Unterschleißheim ist dieses Fahrrad-Konzept auch ein wichtiger Beitrag zu den hoch gesteckten Klimaschutzzielen der Stadt und des Landkreises München, indem durch eine Attraktivitätssteigerung des Fahrradfahrens der motorisierte Individualverkehr mit seinem klimaschädlichen Schadstoffausstoß soweit wie möglich gerade bei örtlichen Kurzstrecken eingedämmt wird.