Präventionsprojekt an der Mittelschule Unterschleißheim - Stark in der Gruppe

Donnerstag, 13. Juli 2017

Wieder einmal konnte die 5. Jahrgangsstufe der Mittelschule Unterschleißheim beweisen, wie gut Zusammenarbeit und Zusammenhalt funktioniert, und damit ganz wichtige Elemente im Umgang mit einander lernen. Dies wird verstärkt noch einmal am Abschlusstag des Projektes „Stark in der Gruppe“, welches seit Jahren fester Bestandteil an der Schule ist, möglich.

Die Kooperationsveranstaltung zwischen dem Arbeitsbereich Jugend & Soziales der Stadt, der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der AWO Bezirksverband Oberbayern sowie der mobilen Jugendarbeit des JugendKulturHaus Gleis1 bewährt sich schon seit vielen Jahren.

Genauer betrachtet arbeitet das Team der verschiedenen Träger bereits zehn Jahre erfolgreich zusammen, sodass das Schuljahr über begleitend die fünften Klassen methodisch am Thema „Stark in der Gruppe“ wachsen konnten.

Von einer guten Gemeinschaft profitieren alle, denn ein gutes Klassenklima, eine starke Gemeinschaft wünschen sich alle. Dort wo Schüler und Schülerinnen freundlich miteinander umgehen, werden auch Konflikte schneller und konstruktiv gelöst. Die einzelnen Probleme werden in der Gemeinschaft wahrgenommen und auch thematisiert. Das gibt ein gutes Gefühl, bringt Motivation und reduziert Streitigkeiten und Unruhe. Dies ist ein guter Grund, so finden es die Akteure, an einer starken Klassengemeinschaft zu arbeiten.

Die Schwerpunkte lagen deshalb auf der Förderung der Sozialkompetenz, als grundlegende Voraussetzung im menschlichen Miteinander und für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Soziale Kompetenz entwickelt sich aus dem Zusammenwirken verschiedener Fertigkeiten, die für das Zusammenleben mit anderen, wie einer Klassengemeinschaft, als Vorteil angesehen werden. Die Schüler und Schülerinnen sollten dabei lernen, anderen gegenüber aufgeschlossen zu sein, fähig zu sein, sich in andere hineinzuversetzen und deren Bedürfnisse zu erkennen, aber auch fähig sein, Situationen richtig einschätzen zu können. Vertieft wurde dabei die Entwicklung von Teamfähigkeit, dem partnerschaftlichen Umgang sowie einer förderlichen Kommunikation.

Die fünften Klassen erhielten durch das Projekt die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Basis zu den durchführenden Einrichtungen aufzubauen, welche sie dann für sich auch außerhalb des Schulbetriebs individuell nach Bedarf nutzen können.