Offene Ganztagsschule des Carl-Orff-Gymnasiums besteht seit 10 Jahren

Mittwoch, 11. Juni 2014
Pionierprojekt mit prächtiger Entwicklung

Pionierprojekt mit prächtiger Entwicklung

 

Große Freude über das tolle Modell der offenen Ganztagsschule bei Christoph Böck, Andreas Hautmann, Annegret Harms und Anna Karg (von links)

Die Offene Ganztagsschule des Carl-Orff-Gymnasiums (COG) feierte ihr zehnjähriges Bestehen und bekam Lob von allen Seiten.

Bürgermeister Christoph Böck, der einst selbst Schüler des Gymnasiums war, gratulierte dem COG und der Nachbarschaftshilfe zu dieser Entwicklung. „Das ist viel mehr als nur eine Hausaufgabenhilfe“, sagte Böck über das Pionierprojekt, das im Schuljahr 2003/04 mit dem achtjährigen Gymnasium startete. Die offene Ganztagsschule verbinde unter der Trägerschaft der Nachbarschaftshilfe Bildungs- und Freizeitangebote in einer sehr guten Form. Böck merkte schmunzelnd an, dass die Ganztagsschule derzeit auch eine wichtige Bedeutung als Tauschbörse für WM-Sammelbilder sei.

Aktuell werden 194 Jugendliche zwischen der fünften und der neunten Jahrgangsstufe von 15 Mitarbeitern betreut. Die Zahl der Schüler spreche für sich, erklärte Böck. Auch Barbara Rannabauer, die Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim, lobte „ein gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken engagierter Menschen“. Die Betreuung am COG erfolge in kleinen Gruppen mit individuellen Förderungsmöglichkeiten sowie mit einem breiten Freizeitangebot.

Der Erfolg der Offenen Ganztagsschule ist eng verknüpft mit Annegret Harms, die als Leiterin das Modell konzipierte und entwickelte. Ihr Verstand, ihre Tatkraft und ihre Leidenschaft in dieser Aufgabe wurden daher in den Festreden besonders hervorgehoben.