NordAllianz für den Autobahn-Südring

Dienstag, 31. August 2010
Verkehr gerecht verteilen

Verkehr gerecht verteilen

Die Ring-Allianz - darunter auch Erster Bürgermeister Rolf Zeitler (4.v.r) - wollen den Autobahn-Südring vorantreiben

Die Ring-Allianz - darunter auch Erster Bürgermeister Rolf Zeitler (4.v.r) - wollen den Autobahn-Südring vorantreiben

Die Kommunen der NordAllianz fordern seit Jahren den Autobahn-Ringschluss. Als Befürworter der südlichen Autobahnverbindung formierten sich die Gemeindevertreter der NordAllianz und der Kommunen im Süden der Landeshauptstadt in Kooperation mit der Initiative "VIA99".

Für den Autobahn-Ringschluss - warum?
Stetig wachsende Verkehrszahlen, vor allem auch des Fernverkehrs, und das ständig ansteigende Verkehrsaufkommen durch den Flughafen München haben dazu geführt, dass das übergeordnete Bundesfernstraßennetz im Norden Münchens seit langem die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht hat. Dauerstaus und enorme Lärmemissionen sind an der Tagesodrnung. Dadurch steigt aber auch der Verkehr direkt in den Städten und Gemeinden im Münchner Norden durch Ausweichverkehr ganz erheblich. Auf Dauer kann das den Bürgerinnen und Bürgern im Münchner Norden nicht mehr zugemutet werden.

Die NordAllianz steht für eine gerechte Verteilung des Verkehrs!
Die Kommunen der NordAllianz ? das sind die acht Kommunen Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim - bilden den Korridor zwischen Münchener City und dem Flughafen München. Gerade in diesem Gebiet ist immer mehr Verkehrsbelastung festzustellen, ohne dass konkrete Abhilfemaßnahmen in Aussicht stehen. Deshalb sind die Vertreter der NordAllianz-Kommunen als Befürworter des Autobahn-Südrings der Meinung, dass sich der Ausbau nicht zum Nachteil der südlichen Gemeinden des Landkreises München auswirkt. Es hätte aber eine enorme Entlastung der Verkehrssituation sowohl für den Süden der Landeshauptstadt München als auch für alle Anliegerkommunen an der A 99 im Norden und Osten Münchens zu Folge. Auch seitens der Wirtschaft wird der Ringschluss als wichtiger Standortfaktor für die wirtschaftliche Dynamik in München gesehen.
Die vor einiger Zeit veröffentlichte Machbarkeitsstudie der Autobahndirektion Südbayern hat die grundsätzliche Realisierbarkeit aufgezeigt ohne ernsthafte Eingriffe in die Natur, in der die Trassenführung weitgehend in Tunnellagen unterirdisch verlaufen soll.

Die Befürworter des Südringes, die sich übrigens auch im Süden finden wollen sich dafür einsetzen, dass dieses wichtige Projekt bei der nächsten Fortschreibung des Bedarfsplanes für Bundesfernstraßen 2014 oder 2015 aufgenommen wird.