Maßnahmen zur weiteren Förderung des Radverkehrs vorgestellt

Mittwoch, 06. März 2013

Als Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (agfk)" bekennt sich die Stadt Unterschleißheim zur Förderung des Fahrradverkehrs als Baustein im Umwelt- und Klimaschutzkonzept. Entsprechend der Satzung des Vereins sind die Mitglieder dazu verpflichtet, innerhalb von vier Jahren nach der Vereinsgründung im vergangenen Jahr nachzuweisen, dass sie die Aufnahmekriterien erfüllen. Da diese Bewertung durch einen unabhängigen Gutachter erfolgen muss,  hat die Stadt Unterschleißheim einen externen Dienstleister damit beauftragt, der seine Erkenntnisse nun dem Umwelt- und Verkehrsausschuss vorstellte.

Die erstellte Studie hatte vor allem zum Ergebnis, dass die Fahrradfreundlichkeit als ständige Herausforderung nicht durch einzelne kurzfristige Maßnahmen zu erlangen ist, sondern dazu vielmehr ständige Umfragen und Zählungen an ausgewählten Radverkehrsrouten vonnöten sind und die Maßnahmen langfristig systematisch entwickelt und ausgebaut werden müssen. 

Zur langfristigen Förderung des Fahrradverkehrs in Unterschleißheim wurde eine Maßnahmen-Prioritätsliste für 2013 bis 2016 erstellt, die vorab auf ihre Durchführbarkeit und Kosten hin untersucht werden soll. Die Prioritätsliste enthält für 2013/14 Punkte wie einen Radstreifen auf der Le-Crès-Brücke, einen Zweirichtungsradweg auf der Nördlichen Ingolstädter Straße, die Markierung eines Schutzstreifens auf der Raiffeisenstraße, die Beschilderung der Zufahrt zum S-Bahn-Haltepunkt Unterschleißheim-West sowie einen Fuß- und Radweg zwischen dem Haltepunkt Unterschleißheim und dem Bahnübergang.

Die Untersuchungsergebnisse sollen dem Umwelt- und Verkehrsausschuss regelmäßig vorgelegt werden, der dann abschließend über umzusetzende Maßnahmen entscheidet.