Lärmaktionsplanung entlang der Bahnstrecke München-Regensburg

Dienstag, 11. März 2014
Nord-Gemeinden lehnen unverbindliches Papier der Regierung v. Obb. ab

Nord-Gemeinden lehnen unverbindliches Papier der Regierung v. Obb. ab

 

Die Regierung von Oberbayern hat eine Lärmaktionsplanung für die Bahnstrecke München - Regensburg für verbindlich erklärt, wie dies seit geraumer Zeit die sog. EU-Umgebungslärmrichtlinie den Mitgliedsstaaten der EU vorgibt. Die Gemeinden des Münchner Nordens lehnen diese Planung für ihren Bereich jedoch als unzureichend ab.

Die Stadt Unterschleißheim ist sich mit den ebenfalls von der Bahnstrecke betroffenen Gemeinden Oberschleißheim, Eching und Neufahrn einig. Die Kommunen verweigerten das Einvernehmen mit dem Lärmaktionsplan. Wichtigste Punkte für die Ablehnung sind fehlende Aussagen zu der Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen, zum Zeitrahmen für die konkrete Umsetzung und zur generellen Verbindlichkeit der Planung für die Betreiber des Schienenverkehrs als Verursacher des Schienenlärms (u.a. Deutsche Bahn).
Der Inhalt der Ergebnisse der Lärmaktionsplanung entlang der Bahnstrecke ist im Internet auf der Homepage der Regierung von Oberbayern unter  http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/umwelt/allgemein/laerm/ einsehbar.
Auch die Stadt Unterschleißheim bereitet eine Veröffentlichung der Pläne auf ihrer eigenen Internetseite vor.
Einig sind sich vier Anliegerkommunen, dass diese Planung nach wie vor unzureichend ist, weshalb sie nochmals ihren Unmut gegenüber der zuständigen Regierung von Oberbayern zum Ausdruck bringen wollen.