Jugendschutzbeauftragter warnt

Montag, 13. Juli 2009
Das Internet vergisst nichts

Das Internet vergisst nichts

Viele junge Nutzer sind sich der Gefahren eines falschen Umgangs mit dem Internet nicht bewusst. Der Jugendschutzbeauftragte des Landkreises München warnt vor den Gefahren. Die Nutzung von Online-Communities wird bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter, 95% der 12-19-jährigen in Deutschland verfügen über einen Internetzugang.
Sorglosigkeit bei der Preisgabe privater Daten
Auf die Risiken eines falschen Umgangs mit dem Internet weist der Jugendschutzbeauftragte des Landkreises München, Diplom-Sozialpädagoge (FH) Thomas Krug, hin. Häufig sind Kinder und Jugendliche zu sorglos bei der Preisgabe ihrer persönlichen Daten. Leichtfertig werden Fotos und Videos hochgeladen. Dabei wird übersehen, dass das Internet nichts vergisst. Einmal hochgeladene Inhalte sind oft auch nach Jahren noch abrufbar. Das persönliche Nutzerprofil ist im Internet kaum zu löschen und hinterlässt Spuren.
Jugendschutzrelevante Angebote im Internet nehmen weiter zu
Auch die zahlreichen jugendschutzrelevanten Angebote im Netz, wie Gewaltdarstellungen, Cybermobbing oder Pornographie stellen ein zunehmendes Problem des weiter expandierenden Internetangebots dar.
Tipps für mehr Sicherheit
Kinder und Jugendliche sollten keinesfalls Adresse, Telefonnummern und Handynummern in Chats oder Communities hinterlassen. Thomas Krug empfiehlt: "Kinder sollten sich nicht mit Bekanntschaften aus dem Internet treffen, weil man nie wissen kann, was und wer sich dahinter verbirgt, das kann auch mal gefährlich werden!" Weitere Informationen zum Thema erteilt Thomas Krug, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Kreisjugendamt München, Telefon: 089/ 6221-2832.