Jugend und Alkohol- was können Eltern tun?

Montag, 21. November 2011
Alkohol darf kein Tabuthema sein

Alkohol darf kein Tabuthema sein

Werner Bannert, Vorsitzender der Unterschleißheimer Gruppe des "Kreuzbund e.V"., annimierte die Besucher der Veranstaltung "Jugend und Alkohol" eindringlich, die Thematik nicht zu unterschätzen und offen darüber zu reden.

Werner Bannert, Vorsitzender der Unterschleißheimer Gruppe des "Kreuzbund e.V"., annimierte die Besucher der Veranstaltung "Jugend und Alkohol" eindringlich, die Thematik nicht zu unterschätzen und offen darüber zu reden.

"Jugend und Alkohol ? was können Eltern tun?" lautete das Thema des Informationsabends, den die Stadt Unterschleißheim gemeinsam mit dem Kreuzbund veranstaltete. Die zahlreichen Besucher zeigten, dass die Organisatoren eine wichtige und hoch aktuelle Thematik ansprechen.
Nach der Eröffnung durch Zweiten Bürgermeister Theo Pregler zeigte der Vorsitzende der Unterschleißheimer Gruppe des "Kreuzbund e.V.", Werner Bannert, den Eltern deutlich auf, wie wichtig offene Gespräche zwischen Eltern und Kindern über die Gefahren des unkontrollierten Alkoholkonsums sind. Bannert erläuterte mit neuesten Zahlen und Bildern, wie gefährlich Alkoholgenuss in der Pubertätsphase ist. Bereits nach ein bis drei Jahren können Jugendliche in die verhängnisvolle Abhängigkeit abgleiten, wenn der kontrollierte Umgang mit der Suchtdroge Alkohol den Jugendlichen nicht gelingt. Dabei kommt gerade den Eltern eine wichtige Rolle zu. Sie stellen als erste mögliche Verhaltensänderungen fest und sollten so schnell wie möglich reagieren und das Thema enttabuisieren.
Die G´fildner Bühne hatte extra zu diesem brisanten Thema zwei Einakter als Premiere wirkungsvoll aufgeführt. Besonders das Stück "Alkohol  in der Familie" hat die Zuschauer intensiv berührt, auch weil es auf einer wahren Begebenheit basierte. Jugendliche Schauspieler haben eindrucksvoll dargestellt, dass eine Party auch ohne Alkohol Spaß bringen kann. Die gesamte Veranstaltung wurde vom Foto- und Video Club aufgenommen, um später den Film auch als Lehrmaterial zu verwenden.

Die Stadt Unterschleißheim, der Kreuzbund und die Verantwortlichen in den Schulen werden auch künftig mit dieser Thematik aktiv an die Öffentlichkeit gehen, um aufzuzeigen, dass ein gefühlvoller Umgang, eine kritische Auseinandersetzung und eine umfangreiche Information zur Problematik des übermäßigen Alkoholgenusses enorm wichtig sind.