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Dienstag, 14. September 2010
Stadt bekämpft Ratten

Stadt bekämpft Ratten

Gerade im Bereich der Bahngleise hat sich eine relativ große Ratten-Population entwickelt. Das Problem ist der Stadt sehr wohl bekannt und sie hat schon vielfältige Maßnahmen in die Wege geleitet. Als weiterer Schritt wird in der nächsten Woche ? gutes Wetter vorausgesetzt ? der Grünstreifen am Bahngleis stark zurückgeschnitten.


Grünstreifen muss zurückgeschnitten werden
Der Rückschnitt der Gehölze an der östlichen Bahnsteigseite zwischen der Bahnunterführung und den Glascontainern ist notwendig, um die Ratten noch intensiver zu bekämpfen. In die Bauten der Tiere wird danach ein Schaum eingebracht und es werden Köderboxen aufgestellt. Die Köder in den Boxen sind für Kinder, Hunde und Katzen unzugänglich aufgestellt, so dass für Menschen und Tiere keine Gefahr besteht. Dennoch werden Hundebesitzer vorsichtshalber gebeten, ihre Tiere davon fern zu halten.

Essensreste richtig entsorgen
Bereits in der Vergangenheit sind regelmäßige Bekämpfungsaktionen von einer Fachfirma durchgeführt worden. Auch der Abwasserzweckverband Unterschleißheim, Eching, Neufahrn beteiligt sich an der Rattenbekämpfung, in dem er bereits in den Kanalschächten gegen die Ratten angeht.
Die Ursachen für ein starkes Auftreten von Ratten sind vielfältig, eine davon ist aber das Vorhandensein von Essensresten, das Schadnager wie Ratten anzieht. Insbesondere an Futterquellen siedeln sich Ratten an und treten dort verstärkt auf. Durch die Rattenbekämpfung kann verhindert werden, dass sich die Gesamtpopulation der Ratten nicht vergrößert. Ein starke Dezimierung oder gar ein Verschwinden der Ratten kann nur erreicht werden, wenn den Ratten das Nahrungsangebot fehlt. Auch Sie können dabei mithelfen, den Nagern das Leben schwer zu machen: Werfen Sie deshalb keine Essensreste achtlos weg und entsorgen Sie sie richtig in der Biotonne.