Gütesiegel als "Ja zum Jugendschutz"

Dienstag, 13. Juli 2010

Das Gütesiegel für Gewerbetreibende unterstützen (v. l.): Lena Schuster (Gleis 1), Isolde Kalinowski (Stadt) , Markus Baier (Gleis 1) und Erster Bürgermeister Rolf Zeitler.

Das Gütesiegel für Gewerbetreibende unterstützen (v. l.): Lena Schuster (Gleis 1), Isolde Kalinowski (Stadt) , Markus Baier (Gleis 1) und Erster Bürgermeister Rolf Zeitler.

Die Stadt Unterschleißheim hat 2008 gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern die Kampagne "Aktiv statt Alktief" gestartet. Unter diesem Motto haben seither eine Reihe von Aktionen, die dem Thema "Alkohol und Jugendliche" gewidmet sind, stattgefunden. Ziel dieser Informationsoffensive ist vor allem, mehr Bewusstsein und Sensibilität im Umgang von Jugendlichen mit Alkohol zu erreichen. Das jüngste Projekt in dieser Reihe ist das Gütesiegel. Wer es erhält, der bekennt sich damit zum Jugendschutz und achtet beim Verkauf von Alkohol und Tabak streng auf die gesetzlichen Vorschriften. Die Stadt hat deshalb alle Gewerbetreibende, die Alkohol und Tabak verkaufen, angeschrieben und über diese Aktion informiert. Letztendlich will die Stadt mit dem Gütesiegel alle Firmen, aber auch Organisationen unterstützen, die sich bei der Abgabe von Alkohol konsequent zu den Vorschriften des Jugendschutzgesetzes bekennen und dies auch nach außen bekunden.
Bereits mehrere Teilnehmer haben ihr Interesse gezeigt, das Gütesiegel beantragt und bringen es sichtbar in ihren Verkaufsräumen an. Die erfreulich hohe Anzahl von Unterstützern ist ein Indiz, dass auch Betriebe die Kampagne "Aktiv statt Alktief" unterstützen und sich dafür einsetzen. Das heißt: Sehen Sie das Gütesiegel in einer Tankstelle, einem Geschäft oder in einer Gaststätte, dann wissen Sie, dass hier die Vorschriften des Jugendschutzes ernst genommen werden. Wer noch Interesse hat, der kann sich gerne an die Stadt, Frau Isolde Kalinowski, wenden (Telefon: 31 00 91 50; E-Mail: ..).