Grundschule an der Ganghoferstraße

Montag, 10. Januar 2011
Bau eines Natur-Erlebnis-Pausenhofes vorerst zurückgestellt

Bau eines Natur-Erlebnis-Pausenhofes vorerst zurückgestellt

Vorerst wird es keinen Natur-Erlebnis-Pausenhof für die Grundschule an der Ganghoferstraße geben. Dies beschloss der Hauptausschuss einstimmig aufgrund der derzeitig angespannten finanziellen Situation der Stadt im Jahr 2011 und der Tatsache, dass zunächst die Umsetzung eines Sicherheitskonzeptes gegen Vandalismus an Schulhöfen abgewartet werden soll.

Als "Fluch der guten Tat" bezeichnete Zweiter Bürgermeister Theodor Pregler, der die Sitzung leitete, den Erlebnisgarten der Michael-Ende-Schule. Diesen hatte die Stadt mit rund 112.000 Euro gefördert und er sollte dem neuen Pausenhof der Grundschule an der Ganghoferstraße als Vorbild dienen. Der Erlebnisgarten in der Michael-Ende-Schule genießt hohe Akzeptanz bei der Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern und besticht durch seinen hohen pädagogischen Wert. Dass nun eine solche Einrichtung auch für andere Schulen attraktiv ist, war klar. Die Mitglieder des Hauptausschusses haben sich auch grundsätzlich dafür ausgesprochen, aufgrund der guten Erfahrungen an der Michael-Ende-Schule einen solchen Pausenhof auch an anderer Stelle nochmals zu realisieren. Aber die derzeitige schwierige Lage der städtischen Finanzen erlaube es nach Ansicht der Räte nicht, im Moment eine weitere Investition in etwa der gleichen Höhe zu tätigen. Auch der Vorschlag, zumindest schon einmal die Planung zu starten, fand keine Mehrheit: An der Gestaltung des Pausenhofes wären nämlich von Beginn an die Kinder und deren Eltern beteiligt. Die Enttäuschung für die Kinder wäre sicher groß, wenn die Planungen dann nicht zeitnah umgesetzt werden könnten.
Aufgeschoben heißt aber bekanntlich nicht aufgehoben.
Der Hauptausschuss wird das Thema sicherlich wieder aufgreifen und nach Möglichkeit unterstützen, sobald sich wieder eine positive Entwicklung des städtischen Haushaltes abzeichnet.
Dies kann also durchaus noch im Laufe des Jahres 2011 der Fall sein, was die Entscheidungsträger im Ausschuss unisono zum Ausdruck brachten.