Gehölzschnitt im Friedhof Lohhof notwendig

Donnerstag, 25. Juni 2015

Der Friedhof Lohhof weist einen umfangreichen Gehölzbestand auf. Einige Gehölze, die zu den Anfangszeiten des Friedhofs als lockeres Beiwerk gepflanzt wurden, sind über die Jahrzehnte zu stattlichen Bäumen mit oft mehr als 120 cm Stammumfang herangewachsen.

Manchen Sektionen verschafft dies ein regelrechtes Blätterdach. Ruhepole sind entstanden, die eine ganz einzigartige Stimmung verschaffen, wenn das Licht sich durch die Bäume bricht. Manche Angehörige haben gerade deshalb im Friedhof Lohhof die Grabstätte für ihre Angehörigen gewählt. So idyllisch das anmutet, so ärgerlich empfinden dies manche Nutzungsberechtigte. Bei der Friedhofsverwaltung gingen Beschwerden ein, dass Wurzeln der hinter der Grabstätte befindlichen Bäume die Standsicherheit von Grabmalen beeinträchtigen. Gleichzeitig fällt durch das dichte Blätterdach kein Licht mehr auf viele Teile des Friedhofs, so dass die Grabbepflanzungen nicht wachsen können. Zu Unmut führen auch vermehrt die herabfallenden Nadeln der Serbischen Fichten, die vor allem jahreszeitbedingt die betroffenen Grabstätten mit einer mehreren Zentimeter starken Nadelschicht bedecken.
Bei mehreren Ortsbesichtigungen hat die Friedhofsverwaltung zudem festgestellt, dass in manchen Bereichen aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse die Rasenflächen nur noch spärlich wachsen. Folglich kommt es dazu, dass sich bei starken Regenfällen um die betroffenen Grabstätten Schlamm bildet und auf die Grabsteine aufspritzt. Friedhofsbesucher können dann nur erschwert an die Grabstätten herantreten, ohne sich das Schuhwerk zu verschmutzen.
Aus diesen Gründen hat sich der Umwelt- und Verkehrsausschuss dazu entschieden, den Gehölzbestand im Friedhof Lohhof auszulichten, um einerseits den waldähnlichen Charakter zu erhalten, aber mit dem gemäßigten Eingriff auch unerfreulichen Begleiterscheinungen des starken Bewuchses entgegenzuwirken.