Ergebnisse der Haushaltsbefragung 2015 zum Mobilitätsverhalten

Dienstag, 21. Juni 2016
Fahrradverkehr hat noch Potenzial zur Weiterentwicklung

Fahrradverkehr hat noch Potenzial zur Weiterentwicklung

Ein Aufnahmekriterium der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V. (AGKF) ist es, mittels einer politischen Zielsetzung den Anteil des Fahrradverkehrs zu erhöhen.
Um konkrete Werte über das Mobilitätsverhalten der Unterschleißheimer zu erhalten wurde im Oktober 2015 eine Haushaltsbefragung durchgeführt.

Aus dem Fragebogen, in dem das Verkehrsverhalten der Unterschleißheimer Bevölkerung abgefragt wurde, ergaben sich 2.697 Rückmeldungen, was einer sehr guten Rücklaufquote von ca. 21% entspricht und für eine sichere Auswertung mehr als ausreichend ist.

Die ca. 28.800 Einwohner der Stadt legten am Stichtag hochgerechnet insgesamt 101.680 Wege und Fahrten zurück. Darin enthalten sind Fahrten innerhalb und außerhalb Unterschleißheims. Von den rund 101.680 Fahrten wurden 21% mit dem Rad und 16% zu Fuß zurückgelegt. 58.000 Wege und Fahrten wurden ausschließlich innerhalb von Unterschleißheim zurückgelegt. Davon rund 31% mit dem Fahrrad, circa 23% zu Fuß, 7% als Beifahrer in einem PKW und etwa 35% als Selbstfahrer in einem PKW. Der Öffentliche Nahverkehr spielt im Binnenverkehr mit etwa 4% eine eher untergeordnete Rolle. Dahingegen spielen Fußgänger und Radfahrer mit 54% im Binnenverkehr von Unterschleißheim eine bedeutende Rolle. Zusammen mit der statistischen Auswertung der Wegebeziehung ergab die Studie zahlreiche Vorschläge von den Bürgerinnen und Bürgern zur Verbesserung des ruhenden und fließenden Verkehrs. Die Ergebnisse der Studie werden nun genutzt, um den Anteil des motorisierten Individualverkehrs zu senken und mögliche Maßnahmen zu erarbeiten, um den Radverkehrsanteil zu erhöhen.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie im Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Stadt Unterschleißheim unter https://goo.gl/07W1Sf