Ein Erfolg für alle Beteiligten

Montag, 14. Dezember 2009
Michael-Ende-Schule hat Natur-Erlebnis-Pausenhof

Michael-Ende-Schule hat Natur-Erlebnis-Pausenhof

Der Pausenhof an der Michael-Ende-Schule war bis vor kurzem eine eher unattraktive Freifläche, die den Kindern kaum Abwechslung bot. In einer Rekordzeit von nicht einmal zwei Monaten ist daraus in einem einmaligen Kooperationsprojekt zwischen Schule, Eltern und den Schülern selbst eine naturnahe, kindgerechte Erlebnisfläche geworden. Die Stadt hat dieses Projekt mit Vorbildcharakter für gemeinnütziges Engagement gefördert. Die Schüler waren für Grünplaner Dr. Witt dabei eine wertvolle Hilfe: Sie schaufelten, schleppten Baumaterial und pflanzten Blumen auf der 3.900 Quadratmeter großen Fläche. 224 Gehölzpflanzen, 3.000 Wildstauden, 67 Zwiebeln und Knollen und 40 Gartenrosen wurden gepflanzt. Der neue Pausenhof enthält unter anderem Rosen- und Staudenbeete, ein Duftpflanzbeet, einen Burgberg, eine Rutsche, einen Wildblumenwall, einen Niedrigseil-Klettergarten, einen Teich und ein Weidenhüttendorf. Ergänzt wird die neue Fläche um einen Platz mit Hüpf- und Sitzsteinen, eine Höhle, Kriechtunnel und Kunstobjekten. Dank der Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten hat die Michael-Ende-Schule nun eine schon jetzt heiß begehrte Erlebnisfläche. Hier haben die Kinder in den Pausen Raum für ihre Kreativität ? kombiniert mit umweltpädagogischem Charakter.
Das Konzept, bei dem verschiedenste Personengruppen eingebunden waren, schafft eine außerordentliche Affinität der Beteiligten zu dieser Anlage und hat positive Auswirkungen in Bezug auf Lernbereitschaft, soziale Kontakte und soziales Verhalten bis in den Kreis der Familie hinein. Hier wurde Pädagogik und Ökologie ganz abseits der gängigen Spielgerätelandschaft ideal verbunden und schafft es so, die Natur sinnlich zu erfahren, verbunden mit der Förderung von Eigeninitiative und Kreativität.
Die Stadt unterstützte dieses schulpädagogisch sinnvolle und nützliche Vorhaben mit 110.000 Euro. Zusätzliche Sponsorengelder und Eigenleistungen der Eltern und Schüler trugen ebenfalls zur Finanzierung bei.