Durchgangsverkehr aus Lohhof-Süd raus - aber wie?

Mittwoch, 02. Oktober 2013
Großes Interesse an der Bürgerbeteiligung

Großes Interesse an der Bürgerbeteiligung

Die Lösung für die Verkehrssituation in Lohhof-Süd nimmt konkrete Formen an. In seiner zweiten Sitzung hat der Arbeitskreis die von ihm selbst entwickelten Maßnahmen noch einmal genau unter die Lupe genommen, anhand mehrerer Kriterien diskutiert, verworfen oder verfeinert. Im dritten Termin, der noch dieses Jahr stattfinden wird, soll ein von allen Teilnehmern akzeptiertes Maßnahmenpaket erarbeitet werden.
Bei den Bürgern ist das Interesse an einer Lösung, um den Durchgangsverkehr aus Lohhof-Süd herauszuhalten, groß. Auch im zweiten Arbeitskreis haben sich rund 30 Personen intensiv damit beschäftigt, welche Maßnahme am sinnvollsten und am ehesten realisierbar ist. Die Bandbereite der Vorschläge reicht von Geschwindigkeitsreduzierung, Straßenumbauten bis hin zu Änderungen der bestehenden Verkehrsregelung. Unterstützt wurden die Bürger in diesem Prozess durch den Moderator des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum, Carsten Schwunck, und den Verkehrsplaner Gorden Rumpff (Dorsch Consult). Gorden Rumpff hat die zahlreichen Vorschläge der Bürger, die im ersten Arbeitskreis gemacht wurden, in der Zwischenzeit akribisch untersucht. Kriterien waren dabei die technische Machbarkeit, die zeitliche Dauer der Umsetzung und die zu erwartenden Kosten. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wurde eine umfangreiche neutrale Kommentierung der Maßnahmen erstellt, die den Bürgern im zweiten Treffen als Arbeitsgrundlage diente. In drei Gruppen diskutierten die Teilnehmer anhand der neuen Erkenntnisse intensiv ihre eigenen Vorschläge, verwarfen die einen, konkretisierten die anderen.
Alle Mitglieder des Arbeitskreises haben sehr intensiv und konstruktiv an dem Ziel gearbeitet, eine gemeinsame Lösung für Lohhof-Süd zu finden. Während bisher die Teilnehmer in drei Kleingruppen aufgeteilt waren, soll im nächsten Arbeitskreis ein Vorschlag entwickelt werden, der von allen mitgetragen werden kann, um ihn dann letztendlich an den Stadtrat heranzutragen.