Der nächste Schritt in Sachen Klimaschutz - Energienutzungsplan für Unterschleißheim

Montag, 26. Juni 2017

Das Thema Energie findet in der Stadt Unterschleißheim bereits seit langer Zeit Beachtung. Nach dem die Stadt Unterschleißheim als Pionier der Fernwärme aus Geothermie bereits 1999 die ersten politischen Beschlüsse gefasst hat und 2003 mit seiner 100 %-Tochter Geothermie Unterschleißheim AG (GTU) ans Netz ging, und damit einer erneuerbaren Energie, insbesondere im süddeutschen Raum mit aus den Kinderschuhen half, wurden in den vergangenen Jahren weitere Maßnahmen wie z. B. das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept oder die Erstellung eines Wärmeatlas durch die GTU durchgeführt.

Mit der Beauftragung zur Erstellung eines Energienutzungsplans wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung von Klimaschutzzielen und Umsetzung der Energiewende gegangen. Energieeinsparung, Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien sind ein unverzichtbarer Baustein für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit einer Kommune. Aufbauend auf den Ergebnissen von bereits durchgeführten Studien und umgesetzten Projekten werden im Zuge des Energienutzungsplans vorhandene Datenlücken geschlossen und in einem übergreifenden Gesamtkonzept zusammengeführt. Im ersten Schritt wurden Energie- und CO2-Bilanzen für die wesentlichen Sektoren erstellt, ausgewertet und nach verschiedenen Energieträgern aufgeschlüsselt. Im Weiteren wurden die Potenziale zu Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Kontext zu einzelnen Teilbereichen ausgewertet.

Der Energienutzungsplan für Unterschleißheim stellt die Ergebnisse der Auswertung zur Energieinfrastruktur der Stadt in aufbereiteter und lesbarer Form zusammen. Er ist ein wichtiges Planungsinstrument, um zielgerichtet den Ausbau erneuerbarer Energien zu koordinieren, eine Optimierung der Wärmenutzung zu forcieren und Energieeinspar- sowie Effizienzmaßnahmen zu fördern.
Die Studie wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.