Das Heimatmuseum auf dem Weg zum Stadtmuseum

Freitag, 17. Oktober 2014
Auf Bestandsanalyse folgt Restaurierung

Auf Bestandsanalyse folgt Restaurierung

Schrittweise bereitet die Stadt Unterschleißheim das Projekt vor, ein Stadtmuseum einzurichten. Dafür wurden nun die komplette Sammlung der Stadt und der Bestand im Heimatmuseum analysiert. 2015 sollen besonders bedeutsame Sammelstücke restauriert und für das künftige Museum vorbereitet werden.

Dieses Jahr stand im Zeichen der Bestandsanalyse. Für die Stadt arbeitete eine in Unterschleißheim geborene Archäologin und Prähistorikerin, die von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen empfohlen wurde. Die Expertin war im ersten Halbjahr 2014 damit beschäftigt, den gesamten Museumsbestand in Unterschleißheim zu begutachten und zu bewerten. Nach dieser Tätigkeit folgen im nächsten Schritt die geschichtliche Literaturrecherche und die Suche nach Ergänzungen für die Ausstellung in den bayerischen Archiven.

Im Rahmen dieser umfassenden Bestandsanalyse sollen die Stücke herausgefiltert werden, die für die Darstellung der Entstehung und Geschichte Unterschleißheims besonders bedeutsam sind. Diese Teile der künftigen Dauerausstellung sollen 2015 dann auch in den Werkstätten des Landesamts für Denkmalpflege restauriert werden. Die Stadt schätzt die Kosten für diese Restaurierungen sowie für die Fortsetzung der Grundlagenarbeit auf etwa 25.000 Euro im Jahr 2015 ein.

Der Kulturausschuss beschloss, das Projekt wie geplant fortzusetzen. Die Stadt möchte den Unterschleißheimern ihre Geschichte mit einer professionellen Museumskonzeption präsentieren. Im weiteren Verlauf wird sich auch zeigen, ob und wann der derzeit zurückgestellte Museumsanbau durch eine bauliche Erweiterung am Alten Rathaus in der Bezirksstraße verwirklicht werden kann. Die Entscheidung trifft der Stadtrat.

Handschrift Goethe