Auch Finanzministerium gibt sein Plazet

Montag, 09. Mai 2011
Fachoberschule könnte 2014 an den Start gehen

Fachoberschule könnte 2014 an den Start gehen

Die Errichtung einer Beruflichen Oberschule (Fachober- und Berufsoberschule FOS/BOS) am Lohhofer Bahnhof in Unterschleißheim ist längst beschlossene Sache. Nun hat auch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen formell der FOS zugestimmt. Damit ist sicher gestellt, dass der Freistaat die anfallenden Personalkosten für das Lehrpersonal tragen wird.
Staatsregierung und der Träger der Schule, der Landkreis München, streben den Start der FOS zum Schuljahr 2014/2015 an und die Chancen hierfür stehen recht gut. Denn bei der Stadt Unterschleißheim laufen die notwendigen Bauleitplanungen in der nun endgültigen Form auf Hochtouren weiter. So behandelte der Bauausschuss für die entsprechende Flächennutzungsplanänderung die eingegangenen Anregungen sowie Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange und brachte den Plan in den nächsten Verfahrensschritt.

Der Flächennutzungsplan für den Bereich am Bahnhof Lohhof, auf den der parallel ebenso bereits im verfahren befindliche Bebauungsplan aufbaut, sieht demnach im Norden eine rund 20.000 Quadratmeter große Fläche für die viergliedrige Schule mit den Zweigen Technik, Wirtschaft, Soziales und Gestalten vor, im Süden ein rund 10.000 Quadratmeter großes Wohngebiet.
Am Rand des Planungsgebietes wurde entlang der Südlichen Ingolstädter Straße ein rund 1.400 Quadratmeter großes, im südlichen Anschluss an das Wohngebiet zur Weihenstephaner Straße hin ein etwa 3.000 Quadratmeter großes Areal als Landschaftsbestandteil des vorhandenen Lohwald-Ausläufers festgeschrieben.
Damit wird ein Großteil der Bäume dauerhaft geschützt; andere Nutzungen sind in dieser Fläche ganz klar ausgeschlossen. Damit wird dem Naturschutz eine große Bedeutung zugemessen und eine Vielzahl von Bäumen wird so dauerhaft geschützt. Dass generell ein Wohngebiet im Süden geplant wird, fand die überwiegende Mehrheit des Stadtrates aus vielfältigen Gründen für sinnvoll und notwendig. So kann mit diesem Wohngebiet der ständig steigende Nachfragedruck an Wohnraum auf dem Wohnungsmarkt gelindert werden. Auch die Lage der Fläche direkt an der S-Bahn und der Bushaltestelle der innerörtlichen Linienbusverbindung verleiht dem Gebiet die besten Standortqualitäten hinsichtlich unmittelbarer Erreichbarkeit des umweltschonenden Personennahverkehrs, welchem künftig eine immer wichtigere und bedeutendere Rolle zukommt.