An der Feldstraße/ Margaretenanger

Freitag, 02. Oktober 2009
Spatenstich für Seniorenzentrum

Spatenstich für Seniorenzentrum

Helmut Schleich, Peter Schimpf, Rolf Zeitler, Susanna Tausendfreund und Architekt Gerd Ehemann setzten den ersten Spatenstich für das neue Seniorenzentrum. Bürgermeister Zeitler stieß dabei auf einen wertvollen Bodenschatz: Er förderte eine Holzkiste mit Weinflaschen zutage

Helmut Schleich, Peter Schimpf, Rolf Zeitler, Susanna Tausendfreund und Architekt Gerd Ehemann setzten den ersten Spatenstich für das neue Seniorenzentrum. Bürgermeister Zeitler stieß dabei auf einen wertvollen Bodenschatz: Er förderte eine Holzkiste mit Weinflaschen zutage

Zum Spatenstich für den Neubau des Seniorenheims mit 180 Pflegeplätzen und 13 betreuten Wohnungen an der Feldstraße lud der Bauherr, die Firmengruppe "Schleich & Haberl", Ende September ein. Ehrengäste waren neben den Vertretern aus Politik ? darunter Landtags-Vizepräsident Prof. Peter Paul Gantzer, Landtagsabgeordneter Ernst Weidenbusch, die stellvertretende Landrätin Susanna Tausendfreund ? und Wirtschaft der Paritätische Wohlfahrtsverband, der das Zentrum betreiben wird. Auch die Bewohner und Bediensteten des derzeitigen Hauses am Lohwald waren in großer Anzahl erschienen. Die Geistlichkeit unserer Stadt und alle am Bau Beteiligten ließen es sich nicht nehmen, dem Baubeginn beizuwohnen.
Herr Schleich, Vertreter des Bauherren, erläuterte den Festgästen, dass das zukünftige Pflege- und Seniorenzentrum nach neuester Konzeption erstellt wird. Das Gebäude ist so geplant, dass es auf den körperlichen Zustand der zukünftigen Bewohner Rücksicht nimmt. Nicht ganz ohne Hintergrund wurden zum Spatenstich auch die jetzigen Bewohner des "Haus am Lohwald" und die Nachbarn zum Spatenstich eingeladen: Schleich wünscht sich, dass das neue Haus von allen Bürgerinnen und Bürgern als das ihre anerkannt wird und ein fest verankerter Teil Unterschleißheims wird.
Der Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Herr Schimpf, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Neubaus. Er hofft, dass sich die Bewohner auf den anstehenden Umzug in das neue Haus freuen. Wie es heißen soll, ist noch nicht bekannt. Derzeit läuft ein Ideenwettbewerb für den neuen Namen: Bewohner und Mitarbeiter können noch Vorschläge für die Namensgebung machen, über die dann eine Jury entscheiden wird.
Erster Bürgermeister Zeitler ging in seiner Rede auf die Entwicklungsgeschichte ein und betonte die Bedeutung des neuen Senioren- und Pflegeheims für Unterschleißheim. Er unterstrich, dass das neue Haus einen wichtigen Platz in der städtischen Infrastruktur, die sich an der demographischen Entwicklung orientiert, einnehmen wird. Auch er bestätigte Betreiber und Bauherr in dem Vorhaben, einen Neubau zu erstellen. Das fast 40 Jahre alte Haus am Lohwald zu sanieren, hätte seiner Meinung nach zu viele Unannehmlichkeiten für die Bewohner gehabt. Für den laufenden Betrieb erhofft er sich, dass in dem neuen Haus ein "echtes Wohlgefühl" entstehen wird und wünscht dann dem Bau einen erfolgreichen und unfallfreien Verlauf.
Der Zeitplan ist im Übrigen sehr straff: Das Richtfest soll bereits im April, die Eröffnung im Oktober/ November 2010 gefeiert werden können. An dem jetzigen Standort an der Alexander-Pachmann-Straße soll nach Abriss des Altbaus wieder ein Seniorenheim mit Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen entstehen. Der Bauausschuss hat hierzu den ersten Plänen des Investors Grünes Licht erteilt.